Kraftfahrkennzeichen: Ein Überblick

29.11.2021

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Die offizielle Bezeichnung für Nummernschilder oder Kfz-Kennzeichen lautet Kraftfahrzeugkennzeichen. Jedes Fahrzeug, welches sich in Deutschland im öffentlichen Straßenverkehr bewegt, muss dabei über ein Kennzeichen verfügen, welches durch die Kfz-Zulassungsstellen zugeteilt wird.

Das Kennzeichen setzt sich aus einer Erkennungsnummer und einem Unterscheidungszeichen zusammen, welches den jeweiligen Verwaltungsbezirk symbolisiert. Maximal weisen die Kfz-Kennzeichen acht Stellen auf. Für diejenigen, die ein neues Fahrzeug zulassen möchten, besteht die Möglichkeit, ihr gewünschtes Kennzeichen bereits im Vorfeld unter https://wunschkennzeichen-reservieren.jetzt/ zu reservieren.

Im Bereich der Kennzeichen existieren außerdem einige besondere Exemplare. So erhalten unter anderem internationale Organisationen, diplomatische Corps sowie Organe des Landes und des Bundes Sonderkennzeichen, die ausschließlich Zahlen aufweisen.

Die wichtigsten Arten der verfügbaren Kennzeichnen stellt der folgende Beitrag vor.

Die herkömmlichen Kennzeichen
Bei den herkömmlichen – also den „normalen“ – Kennzeichen sind auf einem weißen Grund mit schwarzem Rand die Erkennungsnummer und die Unterscheidungskennzeichen in Schwarz angebracht. Auf ihrer linken Seite ist das Euro-Emblem und die blau hinterlegte Länderkennung zu finden.

Die Kennzeichen sind sowohl an der Rück- als auch der Vorderseite des Fahrzeuges sicher anzubringen. Handelt es sich um eine einachsige Zugmaschine, reicht ein vorderes Kennzeichen aus, Krafträder und Anhänger werden lediglich an ihrer Rückseite mit einem Kennzeichen ausgestattet.

Die Oldtimerkennzeichen
Mit einem Oldtimerkennzeichen werden historische Kraftfahrzeuge ausgestattet. Das Oldtimerkennzeichen weist sowohl eine Erkennungsnummer als auch ein Unterscheidungskennzeichen auf, allerdings wird folgt der Erkennungsnummer ein „H“.

Die E-Kennzeichen
Kennzeichen für Elektrofahrzeuge ähneln den Oldtimerkennzeichen. Allerdings weisen sie nach der Erkennungsnummer ein „E“ statt eines „H“ auf.

Falls für das E-Fahrzeug ein Wechselkennzeichen genutzt wird, findet sich die E-Kennzeichnung in dem fahrzeugbezogenen Kennzeichenteil.

Die Wechselkennzeichen
Werden bestimmte Voraussetzungen erfüllt, besteht mit einem Wechselkennzeichen die Möglichkeit, ein Kennzeichen für zwei Fahrzeuge zu verwenden. Allerdings müssen die Fahrzeuge dafür aus der gleichen Fahrzeugklasse stammen.

Die Wechselkennzeichen sind sowohl für PKWs, Krafträder, vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge, vierrädrige Kraftfahrzeuge bis zu einer Leermasse von 550 Kilogramm, Anhänger und Elektrofahrzeuge erhältlich.

Die Saisonkennzeichen
Nach einer entsprechenden Antragsstellung kann einem Fahrzeug ebenfalls ein Saisonkennzeichen zugeteilt werden. Bei diesen wird die Erkennungsnummer durch den jeweiligen Betriebszeitraum des Fahrzeuges gefolgt, der mit seinem ersten und letzten Monat übereinander angeordnet angegeben wird.

Der Betriebszeitraum des Fahrzeuges darf maximal elf und muss mindestens zwei Monate umfassen. Im öffentlichen Straßenverkehr darf das jeweilige Fahrzeug dann nur während dieser Zeit abgestellt oder bewegt werden.

Die Kurzzeitkennzeichen
Für Überführungs- oder Probefahrten werden Kurzzeitkennzeichen verwendet. Diese können sich stets nur auf ein Fahrzeug beziehen. Sie weisen eine Erkennungsnummer und ein Unterscheidungskennzeichen auf, wobei die Erkennungsnummer ausschließlich aus Zahlen besteht, die mit „04“ oder „03“ beginnen.

Am rechten Rand der Kurzzeitkennzeichen ist ein gelbes Feld zu finden, in dem das Ablaufdatum des Kennzeichens angegeben ist. Höchstens gilt das Kurzzeitkennzeichen für einen Zeitraum für fünf Tagen.

Die roten Kennzeichen
Zuverlässige Kraftfahrzeughändler, -werkstätten, -teilehersteller oder -hersteller haben die Möglichkeit, durch die lokale Zulassungsstelle rote Kennzeichen zu erhalten. Diese können sie dann widerruflich oder befristet für ihre geschäftlichen Tätigkeiten einsetzen. Die roten Kennzeichen dürfen dabei auch an verschiedenen Fahrzeugen angebracht werden.

Auf den Kennzeichen sind auf einem weißen Grund mit rotem Rand das Unterscheidungskennzeichen und die Erkennungsnummer in Rot zu finden. Auch hier besteht die Erkennungsnummer lediglich auf Ziffern und beginnt mit „06“.