14.06.2019, 12:17 Uhr

– Anzeige – Ausstellung im DEZ – 1.400 ausgezeichnete Bilder zeigen den Wert einer ganzheitlichen Erziehung

(Foto: Stoiber)(Foto: Stoiber)

Zum Finale des Wettbewerbs „Regensburger Jugend malt und zeichnet“ präsentiert das Donau-Einkaufszentrum die Preisträgerinnen und Preisträger aus allen Schul- und Altersstufen.

REGENSBURG Ein gutes Bild sagt manchmal mehr als 1.000 Worte. Dieses alte Sprichwort gilt umso mehr, wenn besondere Motive oder Momente nicht einfach mit schnellen Klicks auf dem Smartphone, sondern mit Aquarellfarben oder dem Kohlestift festgehalten werden. Nur: Während Handys oder Pads allgegenwärtig sind und Photoshop-Tools für Instagram-Posts oder YouTube-Clips in Millisekunden professionelle Ergebnisse liefern, bleibt an unseren Schulen immer weniger Zeit für die Vermittlung „handwerklicher“ Kreativtechniken.

Die Initiatoren des Wettbewerbs „Regensburger Jugend malt und zeichnet“ um den früheren Geschäftsführer im Donau-Einkaufszentrum, Max Vielberth, haben diese schleichende Entwertung unseres Bildungsspektrums schon 1968 kommen sehen. Seit nunmehr 51 Jahren sensibilisieren sie die Öffentlichkeit mit einem pragmatischen Ansatz für den hohen Wert der Kunsterziehung: Indem sie Kulturpolitikern, Pädagogen und Eltern die beeindruckende Phantasie und Fähigkeit von Kindern und Jugendlichen buchstäblich vor Augen halten. Und zwar an einem der meistfrequentierten Plätze der Stadt – den Ausstellungsflächen im größten Shopping Center der Region.

Das gemeinsame Anliegen engagierter Persönlichkeiten bzw. Partner aus der Vereinigung der Kaufleute im Donau-Einkaufszentrum e. V., der städtischen Kulturpolitik und des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) machte den Malwettbewerb zu einer der erfolgreichsten Initiativen dieser Art in Europas Schullandschaft. Was ohne den großzügigen Einsatz privater Ressourcen kaum darstellbar gewesen wäre.

Ein großes Publikum für junge Künstlerinnen und Künstler

Über Jahrzehnte hinweg entstanden im Kunstunterricht rund eine halbe Million Beiträge für den Wettbewerb. Rund 5000 besonders gelungene Werke aus allen Schulgattungen wurden heuer eingereicht und von einer kundigen Jury aus Kunsterziehern, Künstlern und kunstsinnigen Kaufleuten bewertet. 1.400 Zeichnungen, Aquarelle und Acryl-Bilder sind nun ab dem 26. Juni im Rahmen der öffentlichen Präsentation im Donau-Einkaufszentrum Regensburg zu sehen. Das Finale beginnt traditionell mit der Preisverleihung vor großem Publikum, bei der das Können junger Künstler/-innen mit Einkaufsgutscheinen anerkannt wird. Mit im Fokus steht dabei natürlich das Motiv für das Wettbewerbsplakat 2019 – gestaltet von Max Born, Klasse 7 b, Realschule Obertraubling.

„Das von den Gründern Dr. Johann Vielberth und Max Vielberth gelegte Fundament ermöglichte es, den Wettbewerb über fünf Jahrzehnte hinweg durchzuführen. Es ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis, bei der Ausstellungseröffnung in die stolzen Gesichter der Preisträger zu blicken. Alle Organisationspartner freuen sich, auch heuer eine große Anzahl qualitätsvoller Exponate zeigen zu können“, so Center-Manager Thomas Zink. Er wird gemeinsam mit Stadtrat Dr. Thomas Burger und weiteren geladenen Gästen mehrere hundert Schüler/-innen, Eltern und Lehrkräfte begrüßen. Musikalisch umrahmt wird die Premiere traditionell von der Bigband des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums sowie des Regental-Gymnasiums Nittenau unter Leitung von Barbara Vielberth-Bär.

Nach dem stets viel beachteten Auftakt kann man den „Bilderbogen“ noch bis Samstag, 13. Juli, auf sich wirken lassen (große Ausstellungsfläche, 2. Flur, nahe Eingang Sparkasse). Angesichts der immer wieder überraschenden Qualität der kreativen Arbeiten von den Abc-Schützen bis zum Abitur stellt sich die Frage nach dem Sinn und Wert einer fundierten Kunsterziehung sicherlich nicht mehr.

Alle weiteren Infos gibt es im Internet unter www.donaueinkaufszentrum.de.


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