Feuchtigkeit vermeiden

Abdichtung der Kellerwände vor der Dämmung kontrollieren

11.10.2022 | Stand 11.10.2022, 17:36 Uhr

Ein Mann arbeitet an einer Wand - Die Abdichtung im Keller sollte dick genug aufgetragen werden, um die Wände vor dem Eintreten von Feuchtigkeit zu schützen. - Foto: Britta Pedersen/dpa-tmn

Feuchte Kellerwände können zu einem Schimmelproblem führen. Häufig ist eine mangelhafte Abdichtung die Ursache. Was Bauherren beachten sollten.

Wird ein Keller nicht fachgerecht abgedichtet, kann von außen Feuchtigkeit in die Wand eindringen. Das gilt auch für andere Bereiche eines Hauses, die die Erde berühren.

Wichtig ist daher, dass die Wände professionell abdichtet werden. Die Abdichtung darf nicht bei hoher Feuchtigkeitsbelastung aufgetragen werden, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Zudem muss der meist schwarze Anstrich ausreichend Dick angebracht werden.

Damit später keine Probleme wie feuchte Wände oder Schimmel entstehen, sollten Bauherren den Baufortschritt regelmäßig kontrollieren - und sicher sein, dass die Abdichtung keine Mängel hat. Bausachverständige können bei der Beurteilung helfen.

Mangelhafte Stellen müssen laut VPB nachgebessert werden, bevor die Dämmung eingebaut und das Erdreich beigefüllt wird. Denn sonst kann es passieren, dass feuchte Kellerwände einige Jahre später saniert werden müssen. Im ungünstigsten Fall ist die Gewährleistungsfrist dann abgelaufen - und Bauherren müssten den Schaden selbst zahlen.

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