Update für die Region

Corona-Zahlen steigen: Inzidenz in Bayern springt erstmals über 1000

26.01.2022 | Stand 26.01.2022, 10:05 Uhr

−Symbolbild: Frank Rumpenhorst/dpa

Die Corona-Infektionszahlen in Bayern haben einen neuen Höchststand erreicht: Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge erstmals im Freistaat über den Wert von 1000. Auch in der Region steigen die Werte wieder deutlich. Ein Überblick.
 



Über eine Inzidenz von 1000 sind am Mittwoch Stadt (1106,6) und Landkreis Regensburg (1031) gestiegen. Auch der Landkreis Altötting hat diese Schwelle nun überschritten (1022,8) - ebenso wie die Stadt Straubing (1001,8). Auch über 1000 sind nach wie vor die Werte in Stadt (1545,8) und Landkreis Rosenheim (1442), Landkreis Rottal-Inn (1282,4), Landkreis Traunstein (1093,6) und im Berchtesgadener Land (1039,2).

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Die Bayern-Inzidenz lag dem RKI-Dashboard zufolge am Mittwoch bei 1068,0 nach 984,1 am Vortag. Binnen 24 Stunden verzeichneten Bayerns Gesundheitsämter den Angaben nach 31.797 Neuinfektionen im Vergleich zu 20.681 am Dienstag. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 21 auf 20.362.

Über 40 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern über 1000

Mehr als 40 der 96 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern liegen inzwischen über einer Inzidenz von 1000. Die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz wies am Mittwoch weiterhin der Landkreis Dachau mit einem Wert inzwischen knapp unter 2000 auf - exakt waren es 1997,2 dem RKI-Dashboard zufolge. Dahinter lagen die Städte München (1763,1) und Rosenheim (1545,8) sowie der Landkreis Mühldorf am Inn (1528,1).

Alle aktuellen Entwicklungen in der Region lesen Sie in unserem Corona-Ticker. Die neuesten Corona-Daten aus den einzelnen Landkreisen sowie Statistiken zur Lage in den Kliniken finden Sie in unserer großen Datenübersicht.

Die im Vergleich geringsten Inzidenzen weisen weiterhin Regionen in Franken auf: Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den oberfränkischen Landkreisen Coburg (377,7) und Kronach (409,9) sowie im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg (459,8).

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern stieg wieder leicht. Das Divi-Intensivregister meldete am Mittwoch (Stand 7.15 Uhr) 340 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, das sind vier mehr als am Dienstag um diese Zeit. Allerdings waren vor einer Woche noch rund 400 Corona-Intensivpatienten in Behandlung. Beatmet müssen laut Divi derzeit 172 Corona-Patienten in Bayern werden. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt nach den aktuellsten Zahlen des LGL vom 25. Januar bei 4,1.
 


 


Eine Übersicht über die Belegung der Intensiv-Betten in den einzelnen Kliniken in der Region finden Sie in unserer großen Daten-Übersicht




Die Inzidenz in den einzelnen Altersklassen zeigt bayernweit deutliche Unterschiede in Sachen Inzidenz auf:
 



Inzidenzen der Region im Überblick:

NIEDERBAYERN
- Stadt (820,4) und Landkreis Passau (514,9)
- Landkreis Freyung-Grafenau (685,3)
- Landkreis Rottal-Inn (1282,4)
- Landkreis Deggendorf (854,5)
- Stadt Straubing (1001,8) und Landkreis Straubing-Bogen (719,4)
- Stadt (1271,5) und Landkreis Landshut (955,4)
- Landkreis Kelheim (899,6)
- Landkreis Dingolfing-Landau (809,3)
- Landkreis Regen (552,3)

SÜDOSTOBERBAYERN
- Landkreis Altötting (1022,8)
- Landkreis Mühldorf am Inn (1528,1)
- Landkreis Traunstein (1093,6)
- Landkreis Berchtesgadener Land (1039,2)
- Stadt (1545,8) und Landkreis Rosenheim (1442)

OBERPFALZ
- Stadt (1106,6) und Landkreis Regensburg (1031)
- Landkreis Cham (678,4)
- Stadt Amberg (732,4) und Landkreis Amberg-Sulzbach (849,5)
- Landkreis Schwandorf (641,2)
- Stadt Weiden (841,7) und Landkreis Neustadt/Waldnaab (912,9).

− tka/dpa


 

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