11.02.2020, 23:53 Uhr

Bilanz Kreisstraßen nach Sturmtief „Sabine“ wieder befahrbar – „es kam nicht so schlimm wie befürchtet“

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Der Landkreis Straubing-Bogen ist bei Sturmtief „Sabine“ glimpflich davon gekommen. „Es kam nicht so schlimm wie befürchtet. Wir haben zum Glück auch keinerlei Verletzte zu beklagen“, so Kreisbrandrat Albert Uttendorfer in seinem Fazit am Dienstagvormittag, 11. Februar.

LANDKREIS STRAUBING-BOGEN. Insgesamt gab es im Landkreis zwischen Montag, 6 Uhr, und Dienstagvormittag 90 Einsätze zu verzeichnen. Den Hauptteil davon bereits bis Montagmittag. „In 99 Prozent der Fälle ging es um Baumfäll- und Aufräumarbeiten. Die Einsätze wurden alle sauber abgearbeitet“, so Uttendorfer. In der Gemeinde Haselbach zum Beispiel fiel ein Baum auf eine Stromleitung. Vereinzelte Stromausfälle am Montag gab es in mehreren Landkreis-Gemeinden.

Im Laufe des Montags mussten auch einzelne Kreisstraßen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Mittlerweile sind alle Kreisstraßen im Landkreis wieder frei und befahrbar. „Die Aufräumarbeiten laufen aber noch“, sagt Tiefbauamtsleiter Markus Fischer. „Wir bitten daher die Verkehrsteilnehmer um erhöhte Vorsicht, sollten weiterhin noch vereinzelt Äste auf den Straßen liegen.“

Zufrieden zeigt sich auch Jürgen Biermeier, zuständiger Sachbearbeiter im Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt: „Die Öffentlichkeit war dieses Mal offenbar auch sehr gut vorbereitet und sehr diszipliniert, das hat die Arbeit erleichtert.“

Froh über den glimpflichen Ausgang von „Sabine“ ist auch Landrat Josef Laumer: „Die Einsatzkräfte haben wieder sehr gute Arbeit geleistet, für die ich mich sehr herzlich bedanke.“

Im Nachgang werden die Einsätze nun noch eingehend analysiert und nachbesprochen, um so für die Zukunft weitergehende Erkenntnisse zu gewinnen, die bei ähnlichen Einsatzlagen hilfreich sein können.


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