18.05.2018, 02:24 Uhr

700 Einsatzkräfte, 700 Evakuierte Weltkriegsbombe entschärft, Zünder kontrolliert gesprengt


In der Nacht auf Freitag ist die in der Äußeren Passauer Straße in Straubing entdeckte Weltkriegsbombe entschärft worden.

STRAUBING Die im Zuge des Funds einer Weltkriegsbombe durchgeführte Evakuierungsmaßnahmen und die Entschärfung selbst konnten erfolgreich zu Ende gebracht werden. Rund 700 Menschen wurden von 700 Einsatzkräften weitgehend problemlos evakuiert. Der Bahnverkehr wurde eingestellt, Straßen und der Luftraum rund um und über der Gefahrenstelle gesperrt.

Der Spezialist vom Kampfmittelräumdienst hat den Sprengkörper nach ca. 60-minütiger Feinstarbeit erfolgreich entschärfen können.

Aufgrund der starken Beschädigung der Bombe war eine kontrollierte Sprengung des Zünders erforderlich, wodurch ein lauter Knall zu hören war. Eine Gefährdung bestand hierdurch nicht.

Über das Bürgertelefon der Stadt Straubing informierten sich annähernd 60 Bürgerinnen und Bürger. Der Einsatz konnte gegen 00:30 Uhr beendet werden. Die Sperrungen wurden nach erfolgreicher Entschärfung unverzüglich aufgehoben und die Evakuierten konnten in ihre Anwesen zurückkehren.

„Wir bedanken uns bei der Stadt Straubing, sowie allen Einsatzkräften für die reibungslose Zusammenarbeit und vor allem bei der Bevölkerung für die Geduld, das Verständnis und vor allem die Kooperation bei der Evakuierung“, so ein Polizeisprecher.


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