03.03.2018, 18:11 Uhr

Heftiger Lkw-Crash auf der A3 Sattelzug verunglückt bei Niederwinkling

(Foto: chalabala/123RF)(Foto: chalabala/123RF)

Ein Verletzter, enormer Sachschaden und stundenlange Verkehrsbehinderungen – das ist die Bilanz eines Unfalls am Samstagmorgen auf der Autobahn bei Niederwinkling.

NIEDERWINKLING Am Samstagmorgen, gegen 4.45 Uhr, befuhr ein 48-jähriger Türke mit seinem türkischen Sattelzug die BAB A3 in Richtung Passau. Auf Höhe Schwarzach kam er aus bislang nicht bekannter Ursache zu weit nach links und durchbrach die Mittelschutzplanken. Diese wurden auf einer Länge von ungefähr 50 Metern niedergewalzt. Glücklicherweise kam der Sattelzug im Mittelstreifen, also zwischen den Überholspuren der Autobahn in Richtung Passau und in Richtung Regensburg

zum Stehen. Teile flogen jedoch in die Gegenfahrbahn und beschädigten einen tschechischen Sattelzug. Der 39-jährige tschechische Fahrer blieb unverletzt. Der türkische Lkw-Fahrer wurde in seiner Kabine eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr Niederwinkling befreit. In Zusammenarbeit mit den weiteren Feuerwehren aus Hunderdorf, Bogen, Metten und Deggendorf, wurde die Unfallstelle abgesichert und auslaufende Betriebsmittel gebunden.

Der 48-Jährige wurde leicht verletzt ins Krankenhaus Bogen gebracht. Nach dem Abrücken der Feuerwehren wurde die Unfallstelle von der Autobahnmeisterei Kirchroth abgesichert. Die gesperrte Unfallstelle konnte auf beiden Fahrtrichtungen am Pannenstreifen passiert werden. Für die Bergung des beladenen türkischen Sattelzuges musste ein Kranbetrieb angefordert werden. Nach intensiven Reinigungsarbeiten konnten eine Fahrbahn gegen 11 Uhr und die andere gegen 12 Uhr freigegeben werden. Der Schaden am türkischen Sattelzug dürfte sich auf 120.000 Euro, der des tschechischen Lkw auf 1.500 Euro und der der Autobahnmeisterei auf zehn Tausend Euro belaufen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. Bisher konnte nur festgestellt werden, dass der türkische Sattelzug zu schnell unterwegs war.

Wegen des Rückstaus auf beiden Autobahnseiten unterstützten weitere Polizeidienststellen bei den Rückstauabsicherungen. Auf der Autobahn kam es während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten zu erheblichen Behinderungen.


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