27.12.2017, 16:07 Uhr

Notlandung bei Wallmühle Das verspätete Weihnachtswunder


Pilot muss blind landen und entsteigt unverletzt dem Flugzeugwrack.

STRAUBING/ATTING Ein verspätetes Weihnachtswunder am Mittwochnachmittag (27.12.2017) auf der Verbindungsstraße zwischen Rain (Lkr. Straubing-Bogen) und dem Aholfinger Ortsteil Obermotzing (Lkr. Straubing-Bogen): Ein Pilot, der zuvor blind notlanden musste, verließ am Ende unverletzt das völlig demolierte Wrack seines Flugzeuges. Was war geschehen? Der 73-jährige Mann war mit seiner Maschine in den Lüften über dem Landkreis Straubing-Bogen unterwegs, als sich plötzlich die Klappe seines Cockpits öffnete. Der Mann war dann quasi ohne Windschutzscheibe in der Luft unterwegs und sah aufgrund des starken Windes, der ihm entgegen blies, überhaupt nichts mehr. Dennoch versuchte er, mit seinem Kleinflugzeug notzulanden. Ein schier unmögliches Unterfangen, das am Ende dennoch glückte. Der erfahrende Pilot setzte mit seinem Flugzeug auf der schmalen Ortsverbindungsstraße auf und lies es ausrollen. Am Ende kam das Flugzeug zwar von der Fahrbahn ab und kam völlig demoliert im Straßengraben zum Liegen. Dennoch konnte der Mann seine Maschine unverletzt verlassen. Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort stand am Ende des Einsatzes fest: Es muss sich um ein verspätetes Weihnachtswunder handeln. Denn es wäre nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn dem landenden Piloten ein Auto auf der Straße entgegen gekommen wäre.


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