07.01.2021, 09:19 Uhr

Prozessauftakt Mutmaßlicher Vergewaltiger von Leonberg muss sich vor Gericht verantworten

 Foto: 123rf.com Foto: 123rf.com

Seit Donnerstag, 7. Januar 2021, 9 Uhr, muss sich ein 1990 geborener Mann aus Mali vor dem Landgericht Amberg verantworten. Ihm wird Vergewaltigung und sexuelle Nötigung in Tateinheit mir vorsätzlicher Körperverletzung vorgeworfen.

Maxhütte-Haidhof. Die beiden Fällen, die vor dem Landgericht Amberg angeklagt sind, haben laut Anklageschrift am 9. beziehungsweise 13. Mai des vergangenen Jahres stattgefunden.

Am 9. Mai 2020, gegen 20 Uhr, habe der Angeklagte im Donaupark in Regensburg zwei Schülerinnen nach dem Weg gefragt und dann geäußert: „Ficken (...) auch für Geld!“, so die Anklageschrift. Danach soll er die beiden jungen Frauen gepackt und in ein Gebüsch gestoßen haben. Dann habe er versucht, den Schülerinnen in den Schritt zu fassen usn sexuelle Handlungen an ihnen vorzunehmen. Da sich die beiden Opfer wehrten und um sich traten, habe er seinen Plan nicht in die Tat umsetzen können.

Am 13. Mai 2020, gegen 12.10 Uhr, soll der Angeklagte dann im Maxhütter Stadtteil Leonberg auf eine Frau getroffen sein, die dort mit ihrem Hund Spazieren ging. Der Angeklagte soll sie angegriffen und mit einem Messer bedroht haben. Er habe die Frau dann ins nahe Unterholz gestoßen und gezwungen, sich hinzulegen und auszuziehen, ansonsten werde er sie „abstechen“. Danach soll er die Frau zum gegenseitigen Oralverkehr gezwungen haben, ehe es zur Vergewaltigung kam, so die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift. Während der Tat habe er die Frau weiter mit dem Messer bedroht.

Seit Donnerstag steht der mutmaßliche Vergewaltiger vor Gericht, für Freitag, 8. Januar 2021, ist ein weiterer Verhandlungstag angesetzt.


0 Kommentare