25.10.2020, 17:34 Uhr

Kontrollen Randalierender Jugendlicher ohne Fahrschein fliegt aus dem Zug

 Foto: Bundespolizei Foto: Bundespolizei

Am Mittwoch, 21. Oktober, hat ein Zugbegleiter auf der Strecke von Marktredwitz nach Schwandorf einen jugendlichen Schwarzfahrer von der weiteren Fahrt ausgeschlossen. Weil sich der 17-Jährige weigerte, den Zug zu verlassen, musste der Fahrtausschluss durch Bundes- und Landespolizei durchgesetzt werden.

Wernberg-Köblitz. In den späten Abendstunden informierte die Notfallleitstellle der DB AG die Bundespolizei Waldmünchen über einen randalierenden Jugendlichen ohne Fahrschein in der Oberpfalzbahn auf der Strecke Marktredwitz - Schwandorf. Am Bahnhof in Wernberg stieg eine Streife der Bundespolizei zu und traf auf den aggressiven 17-Jährigen, der sowohl Reisende als auch das Zugpersonal beleidigte. Der Jugendliche, gegen den der Zugbegleiter bereits einen Fahrtausschluss ausgesprochen hatte, zeigte sich uneinsichtig und verweigerte zunächst die Angaben seiner Personalien und später auch den Zug zu verlassen. Um eine Eskalation zu vermeiden, unterstützten zwei Streifen der Landespolizei bei der Durchsetzung des Fahrtausschlusses.

Den Jugendliche, der in Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen. Eine Anzeige wegen Beleidigung bleibt dem jungen Mann erspart, weil sowohl Zugbegleiter als auch Reisende auf einen Strafantrag verzichten.

Durch den Vorfall hatte der Zug rund 30 Minuten Verspätung.


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