28.09.2020, 09:33 Uhr

Landkreis Schwandorf Kontrollaktion der Verkehrspolizei Amberg

 Foto: Ralph Hoppe/123rf.com Foto: Ralph Hoppe/123rf.com

Gleich an zwei Örtlichkeiten im Landkreis Schwandorf wurde am Samstagnachmittag, 26. September, eine Kontrollaktion hinsichtlich des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 durchgeführt.

Landkreis Schwandorf. Bereits in der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern vom 20. Mai dieses Jahres erklärte Herr Innenminister Joachim Hermann und Frau Verkehrsministerin Kerstin Schreyer das Verkehrssicherheitsprogramm 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ als vollen Erfolg. Das Ziel die Verkehrstoten auf unter 550 zu senken wurde im Jahr 2019 mit 541 Verkehrstoten erreicht. Die positive Entwicklung ist insbesondere auf den bayerischen Landstraßen, auf denen rund 41 Prozent weniger Menschen tödlich verunglückt sind, festzustellen (2019: 322 -- 2011: 546). Die positive Entwicklung ist insbesondere auf konsequente Kontrollen der Bayerischen Polizei zurückzuführen.

In einer weiteren Pressemitteilung vom 2. Juni dieses Jahres im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Jahresstatistik 2019 des Polizeiverwaltungsamts wurde mitgeteilt: „Zu Schnelles Fahren kann lebensgefährlich sein und ist die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle“. Weiterhin kündigte Innenminister Joachim Hermann weiterhin konsequente Verkehrskontrollen an.

An diesem Samstag wurde hinsichtlich des derzeit noch laufenden Verkehrssicherheitsprogramms 2020 eine Kontrollaktion durch die Verkehrspolizeiinspektion Amberg organisiert. Unterstützt von Kräften der örtlich zuständigen Polizeiinspektionen Neunburg vorm Wald, Oberviechtach, Burglengenfeld und der Polizeistation Nittenau und der Zweiradkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Oberpfalz wurden Geschwindigkeitsmessungen mit mobilem Großgerät mit anschließender Anhaltung durchgeführt. An der Kontrollstelle im Bereich der Gemeinde Neunburg vorm Wald wurden elf Kraftfahrzeuge bei der Geschwindigkeitsmessung beanstandet. Neun Fahrzeugführer erwarten eine Verwarnung, zwei eine Anzeige. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 138 km/h bei erlaubten 100 km/h.

An der Kontrollstelle im Bereich der Gemeinde Nittenau wurden 14 Kraftfahrzeuge bei der Geschwindigkeitsmessung beanstandet. Elf davon erwartet eine Verwarnung, drei eine Anzeige. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 91 km/h bei erlaubten 60 km/h. Auf Grund der schlechten Witterung waren wenige Kradfahrer unterwegs.


0 Kommentare