23.09.2020, 15:52 Uhr

Bayernweite Kampagne Verkehrssicherheitsaktion für Fahrradfahrer und Nutzer von Pedelecs in Amberg

Oberbürgermeister Michael Cerny war auf dem Weg zu einem Termin und wurde zufällig Teilnehmer dieser Präventionsaktion. Foto: PI AmbergOberbürgermeister Michael Cerny war auf dem Weg zu einem Termin und wurde zufällig Teilnehmer dieser Präventionsaktion. Foto: PI Amberg

Im Rahmen der bayernweiten Kampagne „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ und auf Grund gehäufter Fahrradunfälle im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Amberg wurde am Dienstagnachmittag, 22. September, eine Verkehrssicherheitsaktion an ausgewählten Gefahrenstellen durchgeführt.

Amberg. Ein zentraler Punkt der Aktion war der Kreisverkehr am Nabburger Torplatz in Amberg, insbesondere die Radwege und das Überqueren der Zebrastreifen mit dem Fahrrad. Die Fahrradfahrer nutzen den Zebrastreifen oft fahrend, obwohl sie an dieser Örtlichkeit absteigen müssen. Zu beanstandende Fahrradfahrer wurden in einem persönlichen Gespräch und mit einem Flyer auf die verkehrsrechtliche Situation hingewiesen, wobei nur folgenlose, mündliche Verwarnungen ausgesprochen wurden. Zu ihrer eigenen Sicherheit müssen Fahrradfahrer Fußgängerüberwege ohne Fahrradfuhrt gehend überqueren, um die Schutzfunktion des Fußgängerüberweges und den Vorrang vor dem Kraftfahrzeugverkehr zu erlangen. Grundsätzlich ist immer äußerste Sorgfalt und Vorsicht beim fahrenden Überqueren von Straßen geboten.

Unter zahlreichen Fahrradfahrern, die über die besondere Gefahrensituation aufgeklärt wurden, befand sich auch Oberbürgermeister Michael Cerny, der auf dem Weg zu einem Termin war und zufällig Teilnehmer dieser Präventionsaktion wurde. Er blieb vorbildlich ohne Beanstandung, hatte er doch schon in den Jahren zuvor solche Aktionen der Polizei immer gerne als aktiver Fahrradfahrer unterstützt.

Ein besonders wichtiger Aspekt der Beratung war das Thema Fahrradhelm. Wie jüngst berichtet hatte ein Fahrradhelm einen Elfjährigen vor schwersten Verletzungen bewahrt. Dieser wichtige Teil der Verkehrssicherheit für Fahrradfahrer wurde bei den angenehmen und freundlichen Gesprächen verdeutlicht. Besonders die hohen Geschwindigkeiten der Pedelecs sollten das Gefahrenbewusstsein schärfen und die das Tragen eines Fahrradhelms kann unter Umständen das Leben retten.

Abschließend informierten die Polizeibeamten über die Beleuchtung und auch reflektierende Kleidung, die speziell im Herbst und zur dunklen Jahreszeit die Erkennbarkeit für den Autofahrer zu erhöhen helfen. Alle Punkte zusammen steigern die Verkehrssicherheit für die Fahrrad- und Pedelec-Fahrer, insbesondere auch für die der Schulkinder auf ihrem täglichen Weg. Informationsmaterial findet man auch im Internet unter www.sichermobil.bayern.de.

Wichtige Punkte für die Verkehrssicherheit

Fahrradhelm und helle, gut erkennbare Kleidung tragen

Auf Zebrastreifen absteigen

Defensives Fahrverhalten gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern


0 Kommentare