23.07.2020, 14:20 Uhr

Sicherheit Maxhütte-Haidhof hat jetzt einen Feuerwehrbedarfsplan

 Foto: Anita Alt, Stadt Maxhütte-Haidhof Foto: Anita Alt, Stadt Maxhütte-Haidhof

Bürgermeister Rudolf Seidl übergab im Feuerwehrhaus Maxhütte-Winkerling den Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Maxhütte-Haidhof und des Städtedreiecks Teublitz/Burglengenfeld/ Maxhütte-Haidhof für die Jahre 2019 bis 2023 an die fünf Kommandanten der Feuerwehren im Stadtgebiet und deren stellvertretenden Kommandanten.

Maxhütte-Haidhof. Die Stadt Maxhütte-Haidhof hat diesen Plan in Zusammenarbeit mit externen Experten, dem Ingenieurbüro für Brandschutztechnik und Gefahrenabwehr GmbH aus Heilbronn und den Kommandanten der Feuerwehren aus allen drei Städten, dem Kreisbrandrat sowie die Verwaltungen und Vertreter der Stadtratsgremien mit.

Im vorliegenden Feuerwehrbedarfsplans werden unter anderem folgende Ziele verfolgt: Brandschutz und daraus folgende Maßnahmen strukturieren, objektive Feststellung im Hinblick auf personelle und technische notwendige Ausstattung, Strukturbeschreibung der Stadtgebiete inklusive Einteilung in Gefährdungsklassen und Risikopotenziale, Gesamtbetrachtung der Stadt Maxhütte-Haidhof und des Städtedreiecks und nicht Einzelbetrachtung der Bereiche der einzelnen Feuerwehren, Einbeziehung der Gerätschaften aller Feuerwehren im Städtedreieck. Es werden im Konzept nicht nur Neubeschaffungen und vorhandene Planungen zur Disposition gestellt, sondern auch der vorhandene Fahrzeugpark wird in die Gesamtplanung mit eingebracht.

Aus diesem umfangreichen Konzept entstand nun auch ein zwischen den fünf Feuerwehren aus Maxhütte-Haidhof, den sieben Feuerwehren der Stadt Burglengenfeld und den vier Feuerwehren aus Teublitz und der Kreisbrandführung mit Kreisbrandmeister Markus Dechant, Kreisbrandinspektor Thomas Schmidt und Kreisbrandrat Robert Heinfling abgestimmtes Fahrzeugkonzept.

Der Stadtrat Maxhütte-Haidhof beschloss den Feuerwehrbedarfsplan und die dazugehörige Fahrzeugplanung einstimmig. Daraus folgt, dass die Stadt Maxhütte-Haidhof folgende Fahrzeugbeschaffung zur Förderung beim Landkreis Schwandorf und der Regierung der Oberpfalz beantragen wird: Als Ersatzbeschaffung für das vorhandenes Fahrzeug LF 16/12 wurde nach europäischer Ausschreibung ein HLF20 für die Feuerwehr Maxhütte-Winkerling bereits bestellt. Die Indienststellung wird voraussichtlich im Dezember 2020 erfolgen. Im Jahre 2019 hat die FF Ponholz bereits für das Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 und die FF Pirkensee einen Mannschaftstransportwagen MTW erhalten. Die Planungen (Arbeits- und Brandschutz) für die fünf Feuerwehrhäuser im Stadtgebiet werden in den nächsten Jahren in Absprache mit den Kommandanten fortgesetzt.

„Wir planen hier umfangreiche Investitionen für unsere Feuerwehren, um den Schutz unser Bürgerinnen und Bürger auch für die Zukunft sicherzustellen. Gleichzeitig stellen wir unseren ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern optimale Einsatzgeräte zur Verfügung“ so Bürgermeister Rudolf Seidl. Federführender Kommandant Werner Hirsch von der Feuerwehr Maxhütte-Winkerling begrüßte die Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes im Namen seiner Kollegen.

Anfragen von Seiten der Feuerwehren kamen zu der Eingliederung der Kinderfeuerwehren im Stadtgebiet Maxhütte-Haidhof in den aktiven Bereich. Dies hätte zur Folge, dass die Kommune die Versicherungspflicht übernimmt, die derzeit bei den Feuerwehrvereinen liegt. Bürgermeister Rudolf Seidl wird den Sachverhalt dem Stadtrat vorlegen. Weiterhin wird die Stadt Maxhütte-Haidhof die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren fördern, indem sie die fünf Feuerwehren Leonberg, Maxhütte-Winkerling, Meßnerskreith, Pirkensee und Ponholz einzeln in den nächsten Mitteilungsblättern vorstellen wird.

Bürgermeister Seidl bedankte sich bei den fünf Kommandanten und deren Zweiten Kommandanten, stellvertretend für alle aktiven Kameradinnen und Kameraden, für das immerwährende Engagement und hob den Stellenwert des Feuerwehrdienstes hervor.


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