08.07.2020, 21:10 Uhr

Keine Hinweise auf Fremdverschulden Unfall bei Übung der Gebirgsjäger – Soldat stürzt beim Klettern vier Meter in die Tiefe

 Foto: Jörg Hüttenhölscher/123rf.com Foto: Jörg Hüttenhölscher/123rf.com

Am Mittwoch, 8. Juli, gegen 13.25 Uhr, ereignete sich in Hirschbach an der Mittelbergwand ein Kletterunfall.

Hirschbach/Landkreis Amberg-Sulzbach. Bundeswehrsoldaten eines Gebirgsjägerbataillons absolvierten dort eine Übung. Ein 23-jähriger Soldat kletterte die Route mit der Bezeichnung „Schinderkamin“. Vor dem ersten fest angebrachten Sicherungshaken brachte der junge Mann selbst eine Zwischensicherung (so genannter Friend) in einer Felsspalte an. Als der Soldat kurz darauf abrutschte und stürzte, konnte die Zwischensicherung den Sturz jedoch nicht abfangen und wurde aus der Felsspalte gerissen. Der Kletterer fiel daher aus einer Höhe von circa 4 Metern auf den Boden und zog sich ersten Erkenntnissen zufolge mittelschwere Verletzungen zu. Zur weiteren Behandlung wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins Nürnberger Südklinikum verbracht. Zur Bergung und Versorgung des Gestürzten waren neben Einsatzkräften des Rettungsdienstes, die Freiwillige Feuerwehr, sowie die Bergwacht vor Ort. Durch die Beamten der Polizeiinspektion Auerbach konnten vor Ort keine Hinweise auf Fremdverschulden festgestellt werden.


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