26.06.2020, 14:11 Uhr

Bis Ende Juli Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auf den Autobahnen A3, A6 und A73

 Foto: Judith Flacke/123rf.com Foto: Judith Flacke/123rf.com

Die Autobahndirektion Nordbayern führt derzeit im Bereich der Dienststelle Fürth die mechanische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durch. Fachfirmen sammeln in den nächsten Wochen entlang der Autobahnen und Rastanlagen die Nester der verpuppten Raupen ab.

Fürth. Die beauftragten Fachfirmen beginnen ab Montag, 29. Juni, mit dem Entfernen der Raupennester auf den Parkplätzen an der Autobahn A73 zwischen den Anschlussstellen Fürth-Steinach und Möhrendorf, an der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg und der Anschlussstelle Parsberg, an der A6 zwischen der Anschlussstelle Schwabach-West und der Landesgrenze Baden-Württemberg sowie an der A93 zwischen den Anschlussstellen Luhe-Wildenau und Ponholz. Die Bekämpfungsmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Dienststelle Fürth werden voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen sein. Wann sich die Raupen zur Verpuppung in ihre Nester zurückziehen, ist vor allem witterungsabhängig. Daher können sich die Termine für das Entfernen der Raupennester noch geringfügig verschieben.

Das Auftreten des Eichenprozessionsspinners stellt alljährlich ein Problem für die Verkehrsteilnehmer und für das Personal des Betriebsdienstes der Autobahndirektion Nordbayern dar. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die bei Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zur Bildung von „Quaddeln“ am Körper oder bei Einatmen der Brennhaare zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten oder Asthmaanfällen führen können. Daher sind bei entsprechendem Befall auch Ruhezonen auf einzelnen Rastanlagen derzeit abgesperrt.


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