30.04.2020, 10:32 Uhr

Unfall auf der A93 Lkw-Fahrer übersieht Stauende – zwei Schwerverletzte, 200.000 Euro Schaden

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Am Donnerstag, 30. April, gegen 1.10 Uhr kam es zu einem folgenschweren Auffahrunfall auf der Autobahn A93 zwischen den Anschlussstellen Mitterteich-Süd und Wiesau in Fahrtrichtung Regensburg.

Mitterteich. Aufgrund von Bergungsarbeiten wegen eines Verkehrsunfalls, musste die A93 in Fahrtrichtung Süden kurzfristig gesperrt werden und es kam zu einem Rückstau. Ein 27-jähriger polnischer Lkw-Fahrer fuhr deshalb mit seinem Sattelzug sehr langsam auf das Stauende zu. Ein nachfolgender 44-jähriger Berliner mit seinem Sattelzug, bemerkte dies offensichtlich zu spät und prallte mit voller Wucht nahezu ungebremst in das Heck des polnischen Aufliegers. Durch den Aufprall kippte der Sattelzug des 27-Jährigen um. Durch den Unfall zog sich dieser mittelschwere Verletzungen in Form von Schürfwunden und Prellungen zu. Zur Beobachtung wurde er ins Krankenhaus nach Marktredwitz verbracht. Der 44-jährige Lkw Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er konnte durch Kräfte der Feuerwehren Mitterteich, Waldsassen, Waldershof und Wiesau befreit werden. Er wurde mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Weiden verbracht.

Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab, sperrten beide Richtungsfahrbahnen und leiteten den Verkehr aus. Während der Unfallaufnahme und Bergung der Unfallfahrzeuge war die A93 in Fahrtrichtung Hochfranken für circa fünf Stunden gesperrt. Es kam aufgrund der geringen Verkehrsdichte zu keinem Rückstau. Am Sattelzug beider Unfallbeteiligter entstand jeweils Totalschaden. Die gesamte Schadenshöhe beträgt circa 200.000 Euro.


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