25.03.2020, 09:02 Uhr

Keine Gefährdung für Dritte SEK-Einsatz in Hirschau – Gespräch unter Bekannten eskaliert, Polizei findet 53-Jährigen tot in seinem Haus

 Foto: Stefan Dinse /123rf.com Foto: Stefan Dinse /123rf.com

Am Dienstag, 24. März, gegen 17 Uhr, kam es in einem Wohnanwesen in Hirschau in der Moosweiherstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 53-jährigen Stadtbewohner und einer 50-jährigen Bekannten.

Hirschau/Landkreis Amberg-Sulzbach. In dem Einfamilienhaus des 53-Jährigen befanden sich noch zwei weitere Personen, die die 50-Jährige begleiteten, allesamt wollten das Gespräch mit dem Stadtbewohner suchen, da dieser seit längerer Zeit unter psychischen Problemen litt. Im Verlauf des Gesprächs wurde die 50-Jährige vom Hausbesitzer körperlich angegangen und dabei leicht verletzt, zusammen mit ihren beiden Begleitern gelang es ihr, aus dem Haus zu laufen, der 53-Jährige blieb alleine im Anwesen zurück.

Kurze Zeit nachdem die Personen das Haus verlassen hatten, hörten sie einen Knall, konnten diesen aber nicht genau deuten, deshalb alarmierten sie die Polizei in Amberg. Bei einer ersten Abklärung des Sachverhaltes vor Ort erfuhren die Beamten, dass der 53-Jährige als Jäger über eine waffen- und sprengstoffrechtliche Erlaubnis verfügt und daher legal im Besitz etlicher Waffen ist. Eine Kontaktaufnahme vor Ort mit dem 53-jährigen durch speziell geschultes Personen scheiterte, ein hinzugezogenes Spezialeinsatzkommando durchsuchte daraufhin das Haus des 53-Jährigen und fand diesen schlussendlich tot im Haus auf.

Während des gesamten Einsatzes waren keine anderen Personen, Anwohner der angrenzenden Häuser, in irgendeiner Weise gefährdet. Die Ermittlungen, die letztendlich zum Tod des 53-jährigen führten, hat die Kriminalpolizeiinspektion Amberg übernommen.


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