28.02.2020, 07:34 Uhr

Bilanz der Polizei Wintereinbruch im Landkreis Schwandorf sorgte für zahlreiche Einsätze

 Foto: Alexander Auer Foto: Alexander Auer

Heftige Schneefälle führten seit den frühen Donnerstagabendstunden in der gesamten Oberpfalz zu winterlichen Straßenverhältnissen. Dies sorgte in der vergangenen Nacht seit circa 20 Uhr für eine Vielzahl an Einsätzen bei Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr.

Burglengenfeld. Auch in der Oberpfalz lies der Winter nicht noch länger auf sich warten. Starker Schneefall sorgt am Donnerstag für Chaos auf den Straßen. So kam es auf der Straße zwischen Burglengenfeld in Richtung Staltendorf gegen 22.20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf schneeglatter Fahrbahn (Foto).

Laut ersten Informationen kollidierten zwei Fahrzeuge frontal miteinander. Wie stark die Wucht des Zusammenstoßes gewesen sein muss, lässt sich anhand der Schäden an den Autos erkennen. Der 19 Jährige Fahrer des VWs sowie seine minderjährige Beifahrerin und die 63 jährige Fahrerin des Fords trugen durch den Unfall teilweise schwerere Verletzungen davon. Alle Insassen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr aus Burglengenfeld und Saltendorf sicherten die Unfallstelle ab, übernahmen die Erstversorgung der Unfallopfer und stellten den Brandschutz sicher.

Neben solcher Unfälle mussten zahlreiche Feuerwehren rundherum auch zu umgestürzen Bäumen auf der Fahrbahn ausrücken. Mehrere Lkw stellten sich aufgrund der Glätte quer. Die Räumdienste haben alle Hände voll zu tun.

Die Infos des Polizeipräsidiums

Bei der Einsatzzentrale Oberpfalz in Regensburg wurden im Zeitraum von Donnerstag, 27. Februar, 20 Uhr, bis Freitag, 28. Februar, 2 Uhr, 43 witterungsbedingte Verkehrsunfälle registriert. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt und ärztlich versorgt. In der Mehrzahl waren die Autofahrer auf schneebedeckten oder schneeglatten Straßen mit ihren Fahrzeugen in Straßengräben oder gegen Leitplanken gerutscht. Neben den gemeldeten Verkehrsunfällen wurden auch noch 24 Einsätze registriert, bei denen aufgrund der Straßenverhältnisse teilweise mehrere Fahrzeuge liegen geblieben sind. Die Unfallaufnahmen erfolgten durch die jeweils örtlich zuständigen Polizeidienststellen. Das Unfallgeschehen war annähernd gleichmäßig auf alle Landkreise der Oberpfalz verteilt.

Darüber hinaus wurden ebenfalls in allen Landkreisen der Oberpfalz auch noch 45 umgestürzte Bäume und herabgebrochene Bäume gemeldet, die teilweise zu Blockaden der Straßen führten. Der Schwerpunkt lag hierbei in den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Schwandorf. Den größten Schaden verursachte ein umgestürzter Baum im Landkreis Cham. In Blaibach hat ein Baum eine Stromleitung abgerissen, wodurch es zum Vollbrand eines Transformatorhauses kam. Circa 50 Haushalte sind bis zum frühen Freitagmorgen deshalb ohne Strom.


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