17.02.2020, 21:29 Uhr

Randalierende Jugendliche Bundespolizisten holen am Bahnhof in Amberg einen 15-Jährigen vom Gleis

 Foto: Bundespolizeidirektion München Foto: Bundespolizeidirektion München

Am Freitag, 14. Februar, haben am Bahnhof in Amberg Jugendliche randaliert. Dabei haben sie sich auch im Gleisbereich aufgehalten und sich dadurch selbst in Gefahr gebracht. Einsatzkräfte der Polizeiinspektion (PI) Amberg mussten Schlagstock und Pfefferspray einsetzen.

Amberg. Am Freitagabend um 19.15 Uhr ging bei der PI Amberg die Meldung ein, dass am Bahnhof in Amberg mehrere Jugendliche randalierten. Dabei halte sich eine mit einem Messer bewaffnete Person im Gleisbereich auf. Tatsächlich traf die Streifenbesatzung eine Person mit einem Messer im Gleis an. Der mehrfachen Aufforderung die Gleise zu verlassen kam der Jugendliche nicht nach. Die Beamten mussten deshalb den Jugendlichen vom Gleis holen. Dieser Maßnahme widersetzte sich der 15-Jährige energisch, so dass die Polizisten gezwungen waren, den Einsatzschlagstock einzusetzen. Ein weiterer Jugendliche bedrohte die Einsatzkräfte und konnte nur durch den Einsatz von Pfefferspray von weiteren Aktivitäten gegen die Polizeibeamten abgehalten werden.

Kräfte der zuständigen Bundespolizei übernahmen die weitere Sachbearbeitung. Sie ermitteln jetzt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, des Hausfriedensbruchs und der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Gegen den stark alkoholisierten 15-Jährigen liegt ein seit März 2019 bis Februar 2021 befristetes Hausverbot der DB AG für den Bahnhof Amberg vor. Er wurde ins Klinikum Amberg gebracht. Dort erfolgte auf richterliche Anordnung auch eine Blutentnahme.

Auf Grund des Vorfalles kam es in der Zeit von 19.23 bis 19.25 Uhr zu einer Gleissperrung. Zu Zugausfällen oder Zugverspätungen kam es dadurch nicht.

Update

Zunächst wurde gemeldet, dass der 15-Jährige im Gleis mit einem Messer bewaffnet war. Die bei der PI Amberg eingehende Meldung bezüglich des Messers bestätigte sich jedoch vor Ort nicht.


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