29.01.2020, 15:28 Uhr

Spezialfirma im Einsatz Bergung des ausgebrannten Schwertransporters sorgte für kilometerlangen Stau

(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)

Der in der Nacht zum Dienstag, 28. Januar, auf der Autobahn A9 bei Münchberg ausgebrannte Schwertransporter wurde in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch, 29. Januar, geborgen.

HOF Dazu waren Autokräne und Tieflader notwendig, um die schwere Ladung und den havarierten Sattelzug von der Autobahn zu bringen. Die Bergung wurde von einer Spezialfirma aus Hof koordiniert. Unterstützt wurde der Einsatz durch Mitarbeiter und Fahrzeuge der Spedition, die den Schwertransport durchgeführt hatte. Die Autobahnmeisterei Münchberg musste dazu ab Dienstag, 28. Januar, um 19 Uhr, die Autobahn ab der Anschlussstelle Münchberg-Nord in Fahrtrichtung Nürnberg für mehrere Stunden komplett sperren. An der Ausfahrt Münchberg-Nord wurde der Verkehr komplett von der Autobahn ausgeleitet und über die vorgesehenen Umleitungsstrecken geführt. Leider führt die Umleitung von Münchberg-Nord nach Süd zwangsweise durch das Stadtgebiet von Münchberg, so dass die Anwohner in der Nacht einer hohen Verkehrsbelastung ausgesetzt waren. Die Einsatzstelle selbst und auch die Umleitungsstrecke wurden während der Nacht von der Verkehrspolizei Hof und der Polizeiinspektion Münchberg betreut. Aus polizeilicher Sicht sind keinerlei Vorkommnisse auf der Umleitungsstrecke zu beklagen und auch die Bergung selbst lief problemlos. Lediglich auf der Autobahn, zwischen Hof und Münchberg kam es während der Vollsperrung, die von 19 Uhr bis 4.30 Uhr andauerte, zu einem teilweise zehn Kilometer langen Stau. Das Stauende wurde durch Helfer des Technischen Hilfswerkes aus Hof abgesichert, so dass es auch hier zu keinen schädigenden Ereignissen kam. Seit den frühen Morgenstunden des Mittwochs ist die aufwändige Bergung beendet und die Autobahn in Richtung Nürnberg ist wieder ungehindert befahrbar.

Der Sattelzug hatte am Montagabend, 27. Januar, kurz vor Mitternacht plötzlich Feuer gefangen. Der Lkw-Fahrer konnte sich glücklicherweise retten. Der Schwertransport war mit einem 68 Tonnen schweren und 5,20 breiten Brückenbauteil beladen. Wegen der Überbreite war der rechte Fahrstreifen ebenfalls blockiert. Hier geht es zur ausführlichen Polizeimeldung.


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