15.01.2020, 23:35 Uhr

Kommunalwahl 2020 BWG nominiert Gregor Glötzl – „mit voller Kraft und Kompetenz für Lengfeld!“

(Foto: Albin Schreiner)(Foto: Albin Schreiner)

„Kompetenz für Lengfeld!“ Das war das Motto der Nominierung der Freien Wähler – Burglengenfelder Wählergemeinschaft (BWG) im VAZ in Burglengenfeld.

BURGLENGENFELD Mit Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Bayerns, Joachim Hanisch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, und Tobias Gotthardt, Vorsitzender des Europaausschusses, hatte BWG-Bürgermeisterkandidat Gregor Glötzl prominente Fürsprecher und Gastredner gefunden. Die Nominierung des Bürgermeisterkandidaten und der Stadtratsliste klappte „wie am Schnürchen“.

Freie Wähler ergebnisorientiert und realistisch

In seiner Begrüßungsrede lobte Hubert Aiwanger den Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler – BWG als sympathisch, sachlich und „mit dem Herzen an der richtigen Stelle“. Im Weiteren zeigte er auf, dass die Kernthemen der Freien Wähler bayernweit und in Burglengenfeld von zentraler Bedeutung sind. Dies machte er etwa beim Thema Wohnraumbeschaffung deutlich. Gerade Zuzugsgebiete wie Burglengenfeld stünden hier vor großen Herausforderungen. Es dürfe nicht vergessen werden, so der stellvertretende Ministerpräsident, dass neben bezahlbaren und verfügbaren Wohnraum auch die nötige Infrastruktur geschaffen werden müsse, wie etwa Sportplätze, Supermärkte, Schulen und Kindergärten.

Im Weiteren ging Aiwanger auch auf die Initiative der Freien Wähler zum Flächensparen und auf die Energiewende ein. Ihm und den Freien Wählern sei es wichtig, nicht ideologisch, sondern realistisch und ergebnisorientiert zu handeln. Diese Stärke der Freien Wähler zeige sich bei vielen Themen, wie etwa den Lösungsvorschlägen zum aktuellen Lehrermangel.

„Gesche hat nichts vorzuweisen“

Nach den Grußworten leitete Albin Schreiner, Vorsitzender der Freien Wähler – BWG und deren Fraktionssprecher im Stadtrat, zur förmlichen Nominierung über. In seinem politischen Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre betonte er, dass mit der Wahl Thomas Gesches zum Bürgermeister 2014 ein großer Fehler passiert sei, den es nun zu korrigieren gilt. Bürgermeister Thomas Gesche habe es in sechs Jahren nicht geschafft, an die Erfolge seines Amtsvorgängers anzuknüpfen, mit der Entwicklung Schritt zu halten und Burglengenfeld auf der Erfolgsspur zu halten. Schreiner: „Außer unbegründeten Strafanzeigen gegen seinen Amtsvorgänger und einer sündhaft teuren Irlbrücke“ habe Gesche nichts vorzuweisen. Burglengenfeld brauche nun dringend wieder Kompetenz an der Spitze. Kein Bürgermeisterkandidat werde diesen Anforderungen eher gerecht als Gregor Glötzl.

Gedanklicher Spaziergang durch die Stadt

Glötzl, Diplomgeograph, 36 Jahre alt und Leiter der Geschäftsstelle des Städtedreiecks, nahm die Zuhörer zu einem gedanklichen Stadtspaziergang mit. Bei den verschiedenen Stationen, stellte er seine Person und seinen Werdegang kurz vor und griff die brisanten Themen auf. So ging er auf die Frage ein, wie das VAZ zukünftig gestaltet und genutzt werden könnte und erläuterte die Chancen und Herausforderungen einer gelungen Innenstadtentwicklung. Beim gedanklichen Halt vor dem Rathaus fehlten auch Seitenhiebe auf die Mitbewerber um das Bürgermeisteramt und auf die Ortsverbände von SPD und CSU nicht.

Die 24 Kandidaten der BWG-Stadtratsliste wurden von BWG-Listenkandidat Harald Braun einzeln kurz vorgestellt. Gregor Glötzl führt auf Platz 1 die Liste an, gefolgt von Evi Vohburger, derzeit bereits Stadträtin, auf Platz 2 und Harald Braun auf Platz 3. Es folgen BWG-Fraktionsvorsitzender Albin Schreiner auf Platz 4 und der ehemalige Geschäftsführer der Bulmare GmbH, Rüdiger-Gerd Sappa, auf Platz 5 der Liste. Vohburger, Schreiner und Sappa kandidieren auch auf der Kreistagsliste der Freien Wähler.

Eine ausführliche Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten ist auf der Homepage und der Facebook-Seite der Freien Wähler – BWG unter www.bwg-burglengenfeld.de zu finden.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Duo „Zwoa Achter´l – bitte!“ feat. Rebecca.


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