09.01.2020, 19:27 Uhr

Kontrolle im Landkreis Hof Brummifahrer hatte die zulässigen Fahrzeiten in einer Woche um mehr als 40 Stunden überschritten

(Foto: Erwin Wodicka/123rf.com)(Foto: Erwin Wodicka/123rf.com)

Am Mittwoch, 8. Januar, mussten mehrere Lkw-Fahrer wegen unterschiedlicher Verstöße auf den hochfränkischen Autobahnen beanstandet werden.

LANDKREIS HOF Um 9.45 Uhr stoppten die Spezialisten der Schwerverkehrskontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei einen Sattelzug mit spanischem Kennzeichen an der Anschlussstelle Töpen auf der A72. Die beiden Fahrer, ein Ehepaar, hatten ihre wöchentliche Ruhezeit verkürzt und die zulässigen Fahrzeiten in einer Woche um mehr als 40 Stunden überschritten. Zudem konnte die 38-jährige Frau ihr 47-jähriger Ehemann für sieben Tage keinerlei Arbeitszeitnachweis erbringen. Gegen die beiden Berufskraftfahrer wurde eine Anzeige wegen der Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht an das Bundesamt für den Güterverkehr erstellt.

Um 14 Uhr fuhr ein 23-jähriger Brummifahrer aus Litauen mit seinem Sattelzug zu schnell den Saaleabstieg an der A9 zwischen Berg und Rudolphstein hinab. Bei erlaubten 60 war der junge Mann mit knapp 90 km/h unterwegs, weshalb er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 108,50 Euro bezahlen musste.

Um 15.40 Uhr beobachteten die Verkehrspolizisten den Fahrer eines Kleintransporters, der auf der A9, zwischen Hof und Münchberg sein Mobiltelefon in der Hand hielt und telefonierte. Der 36-jährige Mann wurde angehalten und musste wegen des Verstoßes vor Ort den Betrag von 128,50 Euro als Sicherheitsleistung bezahlen.

Um 16.30 Uhr fiel den Beamten der Hofer Verkehrspolizei auf der A72 am Gefälle der Saalebrücke bei Saalenstein ein spanischer Sattelzug auf, der mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Osten unterwegs war. Bei der Kontrolle am nächsten Parkplatz bestätigten sich die Wahrnehmungen der Beamten. Eine Auswertung des digitalen Fahrtschreibers erbrachte Spitzengeschwindigkeiten bis 113 km/h. Der 29-jährige Brummifahrer musste an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe von 408 Euro für das zu erwartende Bußgeld bezahlen.


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