07.12.2019, 23:55 Uhr

Unfall auf der A9 Fahrer eines Schwertransportes erkennt Stauende zu spät

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Glück im Unglück hatte der 50-jährige Fahrer eines Schwertransportes am Donnerstag, 5. Dezember, gegen 13 Uhr, bei einem Unfall auf der A9 zwischen Münchberg-Süd und Gefrees.

MÜNCHBERG Durch eine Fahrbahnverengung an der Baustelle der Lanzendorfer Brücke bei Bad Berneck hatte sich ein Lkw-Stau gebildet. Trotz aller technischen Vorwarnungen näherte sich der Schwertransport dem Stauende mit unverminderter Geschwindigkeit. Erst im allerletzten Moment erkannte der Niedersachse den mit Warnblinkanlage am Stauende stehenden bulgarischen Sattelzug, leitete eine Vollbremsung ein und lenkte nach rechts. Das Ausweichmanöver gelang insoweit, dass es nur zu einer leichten Berührung zwischen den hinteren rechten, bzw. linken vorderen Ecke der beiden 40-Tonnern kam. Allerdings war der Schwertransport so schnell, dass er die rechte Schutzplanke durchbrach. Dort rutschte der hintere der beiden aufgeladenen Betonzylinder von der Ladefläche. Erst gut 20 Meter hinter der Schutzplanke kam der Schwertransport zum Stehen.

Bei einer späteren Reaktion wären die Unfallfolgen weitaus schlimmer gewesen. So blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt. Der Sachschaden wird auf mindestens 60.000 Euro geschätzt.

Nach 90 Minuten konnte die an der Unfallstelle notwendige Fahrstreifenreduzierung von einem auf zwei Streifen erweitert und der Verkehrsstau abgebaut werden. Die Bergung der Ladung und des Schwertransportes durch eine Fachfirma wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der 40-jährige Bulgare konnte nach einer Reparatur in Eigenregie seine Fahrt fortsetzen.


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