10.11.2019, 13:06 Uhr

Die Kripo ermittelt Polizei vermutet technischen Defekt – Asylbewerberunterkunft nach Brand nicht bewohnbar

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Bei einem Brand in einer Asylbewerberunterkunft in Teublitz erlitten zwei Personen jeweils eine leichte Rauchgasvergiftung, das Gebäude selbst ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

TEUBLITZ/PRESSEMITTEILUNG Am Sonntag, 10. November, gegen 9.40 Uhr, wurde der Polizeieinsatzzentrale Oberpfalz der Brand einer Wohnung in einer Asylbewerberunterkunft in Teublitz mitgeteilt. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte waren sämtliche 22 Bewohner des Anwesens bereits evakuiert und blieben unverletzt.

Das Feuer brach in einer Wohnung im ersten Stock aus und konnte von den eingesetzten Feuerwehren gelöscht werden. Momentan ist die Liegenschaft aufgrund des Brandes und der Wasserschäden durch den Löschvorgang nicht mehr bewohnbar. Die untergebrachten Personen wurden auf andere Unterkünfte verteilt. Die Schadenshöhe beträgt mindestens 50.000 Euro.

Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof, Teublitz, Leonberg, Saltendorf, Münchshofen und Premberg unter Leitung von Kreisbrandmeister Bechant eingesetzt. Des Weiteren waren neben mehreren Polizeistreifen, zwei Notärzte sowie vier Besatzungen Rettungsdienst vor Ort. Ein Angehöriger der Feuerwehr und ein Angehöriger des eingesetzten Sicherheitsdienstes erlitten bei den Maßnahmen leichte Rauchgasvergiftungen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte die Brandentstehung auf eine technische Ursache durch den Betrieb eines elektronischen Gerätes zurückzuführen sein. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache werden von der PI Burglengenfeld in enger Abstimmung mit der Kriminalpolizei Amberg geführt.


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