05.11.2019, 15:51 Uhr

Die Polizei wollte ihn kontrollieren Berauschter 32-Jähriger ... geklautes Krad ... kein Führerschein ...

(Foto: oneinchpunch/123rf.com)(Foto: oneinchpunch/123rf.com)

Einer Streife der Polizeiinspektion Schwandorf fiel am Dienstag, 5. November, gegen 0.40 Uhr, ein Krad der Marke Kawasaki auf, das im Schwandorfer Ortsteil Fronberg stadtauswärts fuhr und dessen Sozius keinen Helm trug. Als das Krad einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte, gab der Fahrer Gas und flüchtete mit teils hoher Geschwindigkeit in Richtung Schwarzenfeld.

SCHWANDORF Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, jedoch mit deutlichem Abstand, um die Gefahr für die Kradfahrer und unbeteiligte Dritte so gering wie möglich zu halten. Das Krad bog in Richtung Lindenlohe ab und dann wieder auf die Kreisstraße SAD19 in Richtung Schwandorf. An der Einmündung in die Kreisstraße SAD22 verlor der Kradfahrer aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über die Kawasaki, schlitterte über die Kreisstraße hinweg in einen Feldweg und von dort nach links in ein angrenzendes Feld, wo er letztlich stürzte. Als die Streife kurze Zeit später an der Unfallstelle ankam, lag der Sozius mit mittelschweren Verletzungen im Feld, während der nur leicht verletzte Fahrer versuchte, zu Fuß zu flüchten. Dieser konnte jedoch eingeholt und festgenommen werden.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen amtsbekannten und bereits wegen ähnlicher und anderer Delikte in Erscheinung getretenen 32-jährigen Mehrfachtäter aus Schwandorf. Der 32-Jährige dürfte nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sein, zudem besteht der Verdacht, dass er das Krad unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen geführt hat. Eine Überprüfung des Motorrades ergab, dass dieses am Wochenende zuvor in Regensburg entwendet worden war.

Das Motorrad wurde sichergestellt und die beiden Fahrer vorsorglich in Regensburger Krankenhäuser eingeliefert. Hierbei beleidigte der 32-Jährige zu allem Überfluss den begleitenden Beamten mehrmals. Den Kradfahrer erwartet nun eine Anzeige wegen eines Vergehens der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung und weiterer Delikte.


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