28.10.2019, 19:34 Uhr

Ausstellung in der Regionalbibliothek Filmvorstellung und Kunstausstellung – Veranstaltungsreihe „Gefahren im Netz“ informiert zu sexualisierter Gewalt

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Ende des Jahres 1993 wurde in Weiden der Arbeitskreis „Gegen sexuelle Gewalt an Kindern“ Weiden-Neustadt gegründet. Daran beteiligt sind Personen aus beratenden Einrichtungen, den Jugendämtern, den Schulen und anderen sozialen Einrichtungen. Der Arbeitskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, über Hilfsangebote für betroffene Kinder und Familien in unserer Region zu informieren, diese zu vernetzen, in der Öffentlichkeit über dieses Thema aufzuklären und Fortbildung für Fachkräfte zu organisieren.

WEIDEN Für November und Dezember wurde seitens des Arbeitskreises bereits eine Veranstaltungsreihe für alle Interessierten zum Thema „Gefahren im Netz“ organisiert. Die Reihe befasst sich mit den Gefahren hinsichtlich sexualisierter Gewalt für Kinder und Jugendliche, die sich aus der zunehmenden Nutzung des Internets und den sozialen Medien ergeben. Für Eltern und Fachkräfte ist es oft nicht einfach, sexuelle Gewalt in diesem Rahmen zu erkennen und entsprechend einzugreifen. Im Zuge der Veranstaltungsreihe wird es eine Filmvorstellung im Neue-Welt-Kinocenter im Rahmen des „Tag des besonderen Films“ am Mittwoch, 4. Dezember, um 19 Uhr mit anschließender Podiumsdiskussion geben. Des Weiteren hält Frau Zwicknagel am Mittwoch, 11. Dezember, um 18.30 Uhr einen Vortrag zum Thema an der Volkshochschule Weiden.

Den Auftakt zu dieser Veranstaltungsreihe macht jedoch eine Ausstellung in der Regionalbibliothek. Dort wird von Dienstag, 5. November bis Freitag, 29. November, die künstlerische Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Jahrgangsstufe der Max-Reger-Mittelschule Weiden und der Mittelschule Eschenbach mit den lauernden „Gefahren im Netz“ präsentiert. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 7. November, um 11 Uhr in der Regionalbibliothek Weiden offiziell mit den Mitgliedern des Arbeitskreises und den Künstlerinnen und Künstlern eröffnet.

Die einzelnen Programmpunkte sollen zum einen aufklären und zur Diskussion anregen. Zum anderen sollen Handlungsstrategien an die Hand gegeben werden, wie im Einzelfall reagiert beziehungsweise präventiv gehandelt werden kann. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an alle Interessierten, egal ob Fachkräfte, Jugendliche oder Eltern.


0 Kommentare