24.09.2019, 16:47 Uhr

Hoher Sachschaden Streifenwagen kollidiert an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Regionalzug

(Foto: Jelle van der Wolf/123rf.com)(Foto: Jelle van der Wolf/123rf.com)

Leichte Verletzungen zog sich am Dienstagnachmittag, 24. September, eine Beamtin der Polizei Marktredwitz zu, als ihr Streifenwagen im Stadtteil Plößberg an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Zug kollidierte.

SELB/LANDKREIS WUNSIEDEL Kurz vor 14.30 Uhr befuhr ein 59-jähriger Beamter der Polizei Marktredwitz zusammen mit seiner 46-jährigen Kollegin mit einem uniformierten Streifenwagen die parallel zur Staatsstraße 2179 verlaufende Seitenstraße von der Landesgrenze kommend in Richtung Selb. An einem unbeschrankten Bahnübergang kam es zum Zusammenstoß mit einem Regionalzug, der von Erkersreuth in Richtung Selb-Plößberg unterwegs war. Der Zug erfasste den Dienstwagen an der linken Front, woraufhin sich dieser drehte und noch ein Stück rückwärts geschoben wurde. Durch den Anprall erlitt die auf dem Beifahrersitz befindliche Beamtin leichte Verletzungen, die eine Behandlung im Krankenhaus notwendig machten.

Der Zugverkehr war für die Zeit der Unfallaufnahme eingestellt. Die Regionalbahn leitete dazu alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege. Alle 14 Zuginsassen, der Lokführer und der Schaffner blieben unverletzt.

Während am Streifenwagen Sachschaden in Höhe von rund 35.000 Euro entstand, beläuft sich der Schaden am Zug auf etwa 11.000 Euro.


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