07.09.2019, 23:49 Uhr

Ausbreitung verhindert Brand in eng bebauter Burglengenfelder Altstadt – THW für Sicherungsarbeiten im Einsatz

(Foto: THW Schwandorf)(Foto: THW Schwandorf)

Am Donnerstagnachmittag, 5. September, um 16:50 Uhr wurden zahlreiche Feuerwehren aus dem Städtedreieck zum Brand eines Nebengebäudes einer in der Rathausstraße in Burglengenfeld ansässigen Metzgerei alarmiert.

BURGLENGENFELD Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand das Holzgebäude bereits im Vollbrand. Aufgrund der sehr engen Bebauung in diesem Bereich der Altstadt drohten die Flammen, auf die angrenzenden Gebäude überzugreifen. Bei einem Wohnhaus, das direkt an das Brandobjekt angrenzt, sprang das Feuer auf den Dachstuhl über und setzte diesen ebenfalls in Brand. Den Feuerwehrkräften gelang mit Hilfe eines massiven Wasser- und Schaumangriffes über Atemschutztrupps im Innen- und Außenangriff, sowie über das Wenderohr der Drehleiter, die Flammen einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Durch die Flammen und den dadurch notwendigen Löscheinsatz wurde das Wohnhaus, in dem Fehlbodendecken verbaut sind, stark beschädigt. Während der Nachlöscharbeiten wurde durch die Einsatzleitung der Fachberater des THW Schwandorf an die Einsatzstelle nachgefordert. Nach der gemeinsamen Begutachtung wurde entschieden, für die Abstützarbeiten im Gebäude und für die Sicherungsarbeiten am Dach den Technischen Zug des THW Schwandorf nachzualarmieren. Mittels Kanthölzer und Baustützen wurden die betroffenen Bereiche in jeder Etage des Wohnhauses abgestützt. Zudem wurde das Dach provisorisch mit einer Holzkonstruktion und einer Folie verschlossen, um einen weiteren Wassereintrag durch Regen verhindern zu können. Für die Arbeiten im und am Gebäude kamen sämtliche Beleuchtungssätze sowie das 58-kVA-Polyma-Aggregat mit Lichtmast zum Einsatz, um die Einsatzstelle großflächig ausleuchten zu können. Das Kranfahrzeug diente zum einen dem Materialtransport auf und hinter das Haus und zum anderen der Personensicherung während der Arbeiten auf dem Dach. Gegen Mitternacht waren die letzten Arbeiten abgeschlossen und die Gerätschaften konnten zurückgebaut werden.

„An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen beteiligten Organisationen für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken, sowie speziell beim BRK und den Anwohnern für die Versorgung mit Essen und Getränken“, so das THW.


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