23.08.2019, 08:44 Uhr

Kontrolle bei Schirnding Kasache gab sich als Rumäne aus – und Marihuana hatte er auch noch dabei!

(Foto: Bayerische Polizei)(Foto: Bayerische Polizei)

Am Donnerstagnachmittag, 22. August, überprüften die Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb bei Schirnding ein Taxi, das aus der Tschechischen Republik ins Bundesgebiet einreiste. Dabei legte der Fahrgast eine rumänische ID-Karte vor, die den Beamten suspekt vorkam.

SCHIRNDING/LANDKREIS WUNSIEDEL Bei der näheren Inaugenscheinnahme stellten sie fest, dass es sich um eine Totalfälschung handelte. Zur Feststellung seiner wahren Identität wurde der Mann zur Dienststelle der GPI Selb gebracht. Die Durchsuchung erbrachte dann Aufschluss: Die Fahnder entdeckten seinen rechtmäßig ausgestellten kasachischen Reisepass. Ein gültiges Visum führte er jedoch nicht mit. Er wollte also mit der Vorlage des rumänischen Ausweises seinen Aufenthalt in Deutschland „legalisieren“. Doch das war noch nicht alles, der 35-jährige Mann hatte auch noch Marihuana im unteren zweistelligen Grammbereich im Gepäck. Die rumänische ID-Karte und das Rauschgift wurden sichergestellt und der kasachische Staatsangehörige wegen Urkundenfälschung, unerlaubter Einreise und Rauschgiftschmuggels angezeigt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof wurde eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro einbehalten. Im Anschluss wurde er aufgefordert, die Bundesrepublik Deutschland unverzüglich zu verlassen.


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