22.08.2019, 09:55 Uhr

Baustelle Vollsperrung der B14 – Fahrbahn der Ortsdurchfahrt Hirschau wird erneuert

(Foto: Alexander Blinov/123rf.com)(Foto: Alexander Blinov/123rf.com)

Nachdem in der zurückliegenden Woche der erste Teilabschnitt der Erneuerung der Bundesstraße B14 in Hirschau im Bereich der Amberger Kaolinwerke planmäßig umgesetzt werden konnte, wurde ab 20. August die zweite Sperr- und Bauphase des Straßenbauvorhabens eingerichtet.

HIRSCHAU/LANDKREIS AMBERG-SULZBACH In dieser zweiten Bau-/Sperrphase sind umfangreichere Teile der B14 in Hirschau betroffen, die weiträumigere Umleitungen über die B299, die Staatsstraße 2123 sowie die Kreisstraße AS19 erfordern. Die Umleitung der weiträumigen Verkehre erfolgt nun ab Amberg über die Bundesstraße 299 bis Großschönbrunn und ab dort über die Staatsstraße 2123 sowie die Kreisstraße AS19 zur St2238 (Kohlberg) bzw. im weiteren Verlauf der Kreisstraße AS19 nach Schnaittenbach (analog für die Gegenrichtung). Ferner besteht im Westen von Hirschau die Möglichkeit über die Staatsstraße 2123 die genannte Umleitung über die AS19 zu erreichen.

Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach bittet alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die Situation einzustellen, die eintretenden – jedoch unvermeidbaren - Behinderungen bei den individuellen Fahrtplanungen zu berücksichtigen und einen entsprechenden Zeitpuffer einzuplanen. Das Staatliche Bauamt bittet ferner alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger an den Ausweichstrecken um Verständnis für die auftretenden Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen. Zur Vermeidung von Gefährdungen des Straßenbaupersonals als auch zur Vermeidung von Beeinträchtigungen des straffen Bauablaufes ersuchen wir alle Verkehrsteilnehmer, der Umleitungsregelung und der Beschilderung strikt Folge zu leisten und bitten im Umfeld der Baumaßnahme um eine rücksichtsvolle und besonders aufmerksame Teilnahme am Straßenverkehr.

Um die Erreichbarkeit der anliegenden Betriebe, Einrichtungen und Wohnanwesen auch während der Bauzeit in angemessener Weise aufrechterhalten zu können, erfolgt die abschnittsweise Vollsperrung der B14, die je nach Baufortschritt jeweils einen anderen Teilabschnitt der B14 in Hirschau betrifft. Neben der Erneuerung der schadhaften und verdrückten Fahrbahnbeläge der B14 werden im Zuge dieser schwerpunktmäßig in den Sommerferien abzuwickelnden „konzertierten“ Baumaßnahme (Gemeinschaftsmaßnahme des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach und der Stadt Hirschau (Gehwege und Rohrleitungen)) folgende weitere Baumaßnahmen mit realisiert: barrierefreier Umbau der Querungs- und Bushaltestellen, Erneuerung, Modernisierung und barrierefreie Gestaltung der Lichtzeichenanlage Kreuzung B14/Bahnhofstraße, Errichtung einer barrierefreien Fußgängerampel im Bereich der Kaolinwerke, Nähe Hiedererstraße, Umbau der beidseitigen Bushaltestellen Kaolinwerk zu barrierefreien Bushaltestellen mit Halt auf der Fahrbahn, barrierefreier Umbau der Fußgängerquerung an der bestehenden Lichtzeichenanlage der Kreuzung B14/Staatsstraße 2123/Burgstraße; Ergänzung/Erneuerung der dortigen Kabelschacht-/Leerrohranlage sowie Teilerneuerung der Signalgebermastfundamente zur nachfolgenden Erneuerung dieser Lichtzeichenanlage, Austausch schadhafter Wasserleitungen und Ersatz der Schieberkappen durch leisere „einwalzbare“ Einbauten im Erneuerungsbereich der B14 im Auftrag der Stadt Hirschau und Erneuerung/Sanierung schadhafter Entwässerungsrinnen/-einläufe und Randeinfassungen.

Um die eigentlichen Asphaltbauarbeiten zuverlässig innerhalb der für diesen enormen Bauumfang und der zur Aufrechterhaltung der Anliegererschließung unvermeidbaren Bauabschnittsbildung zeitlich sehr knapp bemessenen Sommerferien ausführen zu können, starteten die vorbereitenden Arbeiten bereits im Juni. Da sich die Arbeiten auf der Fahrbahn, insbesondere die Fräs- und Asphaltbauarbeiten, aus Gründen des Arbeitsschutzes und aus bautechnischen Aspekten nur unter Vollsperrung der jeweiligen Teilabschnitte der B14 ausführen lassen, wurden diese umfangreichen Arbeiten gezielt in die Zeit der Sommerferien gelegt, um Verkehrsbeeinträchtigungen (insbesondere Auswirkungen auf den Schulbusverkehr) in diesem verkehrlich neuralgischen Streckenabschnitt der B14 (Überlagerung der B14-Verkehre als auch der Verkehre Amberg – Weiden) minimieren zu können. Die in den Sommerferien aufeinander folgenden Bau-/Sperrabschnitte wurden in intensiven Abstimmungen mit den relevanten Beteiligten so konzipiert, dass die Anlieger insbesondere auch die unmittelbar anliegenden Firmen als auch der Freizeiteinrichtungen am Monte Kaolino trotz Baubetrieb aus einer Fahrtrichtung erreichbar bleiben.


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