01.08.2019, 13:22 Uhr

Üble Masche Angeblicher Gewinn entpuppt sich als dreister Betrugsversuch

(Foto: mx)(Foto: mx)

Eine 63-jährige Frau aus dem Stadtgebiet von Maxhütte-Haidhof erhielt am Dienstag, 30. Juli, um 15 Uhr einen Anruf eines angeblichen Notars, dass sie 28.000 Euro gewonnen habe.

MAXHÜTTE-HAIDHOF Sie müsse allerdings Geldkarten, so genannte Steam-Karten, im Wert von 500 Euro im nächsten Supermarkt kaufen und solle diese dann bereit halten, wenn der Bote mit dem angeblichen Gewinn vorbeikommt. Die Frau fiel aber auf den Betrugsversuch nicht herein und gab dies dem Täter bei einem erneuten Anruf zu verstehen.

Das Phänomen Steam-Karten würde im weiteren Verlauf so aussehen, dass der angebliche Notar nochmals anruft und sich die Nummern dieser Karten durchgeben lässt, um die Gültigkeit zu prüfen. Diese Nummern reichen aber bereits aus, das gekaufte Guthaben zu erlangen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor angeblichen Gewinnmitteilungen, insbesondere wenn man nicht bei Gewinnspielen teilgenommen hat oder wenn für die angebliche Auszahlung Bearbeitungsgebühren verlangt werden.


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