29.07.2019, 23:18 Uhr

Katastrophenalarm ausgelöst Chemikalienbrand in einer Firma für Lederverarbeitung in Rehau löst Großeinsatz aus

(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)

Ein Brand von Chemikalien in einer Firma für Lederverarbeitung sorgte am Montagvormittag, 29. Juli, für einen großen Feuerwehreinsatz in der Gerberstraße. Vier Personen wurden leicht verletzt, der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf circa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen zur noch unklaren Ursache des Feuers aufgenommen.

REHAU/LANDKREIS HOF Gegen 11.15 Uhr entdeckte ein Arbeiter den Brand eines Behälters, in dem Chemikalien gelagert werden, und wählte den Notruf. Sogleich eilten zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerk und der Polizei zur Einsatzstelle. Zwischenzeitlich kam es zu einer starken Rauchentwicklung, weswegen die Anwohner Türen und Fenster geschlossen halten sollten. Alle 146 Mitarbeiter der Fabrik hatten inzwischen das Gebäude verlassen. Polizeibeamten sperrten den Bereich um die Firma weiträumig ab.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass von den in Brand geratenen Chemikalien eine Gesundheitsgefahr ausgehen könnte, wurde der Katastrophenalarm ausgelöst. Die Führungsgruppe für Katastrophenschutz bestand unter anderem aus Vertretern des Landratsamtes Hof und Spezialisten von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Schließlich gelang es den eingesetzten Feuerwehrkräften, den Brand zu löschen und damit auch die Rauchentwicklung zu stoppen. Zwei Mitarbeiter der Firma erlitten eine Rauchgasvergiftung sowie zwei weitere Personen leichtere Verletzungen, die ärztlich behandelt wurden. Zeitweise waren bis zu 230 Einsatzkräfte vor Ort. Beamte der Kripo Hof haben die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache aufgenommen.


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