24.06.2019, 23:28 Uhr

Achtung Die Polizei in Wunsiedel warnt vor angeblichen Bußgeldbescheiden der Polizei Brandenburg

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Am Sonntag erschien ein 40-jähriger Mann auf der Wache der Polizeiinspektion Wunsiedel und zeigte einen Bußgeldbescheid der Polizei Brandenburg vor, den er per Mail erhalten hatte. In diesem Bescheid wurde er aufgefordert, 128,50 Euro zu bezahlen, weil er angeblich einen Geschwindigkeitsverstoß in Prenzlauer Berg begangen hatte.

WUNSIEDEL Die Beamten stellten fest, dass es sich hierbei um eine von vielen Fälschungen handelte, die sich zurzeit vermehrt im Umlauf befinden. Empfängern solcher Bußgeldbescheide wird angeraten, bei der Polizei Strafanzeige zu erstatten.

Die gefälschten Bußgeldbescheide sind an folgenden Merkmalen zu erkennen:

Absender: „Zentraldienst der Polizei Brandenburg“/“Zentrale Bußgeldstelle“, die Absenderadresse gehört offensichtlich nicht zur Polizei (zum Beispiel white@cloudmailhost.info)

Betreffzeile: „Verstoßmeldung“ oder „Straf Benachrichtigung“ und eine Buchstaben-Zahlen-Kombination

Der Text ist in fehlerhaftem Deutsch verfasst. Die angegebene Geschwindigkeitsüberschreitung liegt teilweise in der Zukunft Am Ende der Mail steht der Hinweis „Unsubscribe me from this list“. In der Mail enthaltene Links sollten nicht angeklickt, sowie möglicherweise mitversandte Anhänge keinesfalls geöffnet werden. Rechtmäßige Bußgeldbescheide werden keinesfalls per Mail zugestellt, sondern bedürfen der förmlichen postalischen Zustellung.


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