11.04.2019, 13:05 Uhr

Zahlreiche Verstöße festgestellt Ein- und Ausreiseverkehr kontrolliert – 44-Jähriger hatte „scharf gemachte“ Schreckschusspistole dabei

Sichergestellte, „scharf gemachte“ Schreckschusspistole. (Foto: Bundeszollverwaltung)Sichergestellte, „scharf gemachte“ Schreckschusspistole. (Foto: Bundeszollverwaltung)

Im Rahmen einer Kontrollaktion überprüften in den vergangenen Tagen Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus des Hauptzollamts Regensburg entlang der Autobahn A6 eine Vielzahl von Reisenden. Dabei stellten die Beamten zahlreiche Verstöße gegen die Einfuhrbestimmungen fest.

WAIDHAUS So führte ein Mann aus Südosteuropa ca. 80 Liter Branntwein mit sich und musste hierfür circa 800 Euro Branntweinsteuer und Sicherheit entrichten. Im weiteren Verlauf stellten die Zöllner unter anderem 14 Elektroschocker, 3.200 Stück unversteuerte Zigaretten und 1,7 Gramm Marihuana sicher. Ein Reisender musste für 13 Hektoliter Bier die entsprechenden Abgaben bezahlen.

Bei einer weiteren Aktion kontrollierten die Waidhauser Zöllner, gemeinsam mit Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Amberg, den Ausreiseverkehr. Als besonders auffällig gestaltete sich dabei ein Aufgriff: Ein 44-Jähriger aus Südosteuropa führte ein ganzes „Waffenarsenal“ mit sich:

Im Ablagefach der Fahrertür seines Pkw befand sich eine Schreckschusspistole ohne die erforderliche PTB-Kennzeichnung. Außerdem wurde die Waffe durch Aufbohren „scharf gemacht“. Zusätzlich führte er ein geladenes Schussgerät mit zwei Patronen, einen Elektroschocker sowie 20 Stück nicht zugelassene Feuerwerkskörper mit sich.

Die Zöllner stellten die verbotenen Gegenstände sicher und leiteten die entsprechenden Strafverfahren ein.


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