10.03.2019, 19:36 Uhr

Bilanz Sturmtief „Eberhard“ sorgte in der Oberpfalz für viel Arbeit für Polizei und Rettungskräfte

(Foto: trendobjects/123rf.com)(Foto: trendobjects/123rf.com)

Umgestürzte Bäume, herabfallende Dachziegel und Äste sowie umgestürzte Baustellenzäune und Verkehrsschilder sorgten am Sonntag, 10. März, seit 13.30 Uhr, auch in der Oberpfalzvermehrt für Einsätze.

OBERPFALZ Seit den frühen Nachmittagsstunden sorgte ein Sturmtief mit vereinzelt starken Hagelschauern zu einer Vielzahl an Einsätzen. Bis 19 Uhr wurden insgesamt 80 Einsätze gezählt.

Der überwiegende Teil der Meldungen bezog sich auf umgestürzte Bäume und herabgerissene Äste, die zum Teil die Fahrbahnen blockierten. Unter anderem fiel im Bereich Weiden ein Baum auf die Autobahn A93 zwischen den Anschlussstellen Weiden und Frauenricht. Ein Pkw-Fahrer konnte nicht mehr bremsen und fuhr frontal in den quer über der Fahrbahn liegenden Baum. Der Fahrer blieb dabei glücklicherweise unverletzt.

Weiter wurden durch die starken Windböen ein Pkw mit Anhänger im Landkreis Regensburg auf der Bundesstraße B15 zwischen Obertraubling und Köfering erfasst und umgedrückt. Der Fahrer blieb hier unverletzt. Nicht so viel Glück hatte der Fahrer eines Pkw mit Anhänger im Landkreis Tirschenreuth. Eine Windböe hatte sein Fahrzeug erfasst und umgeworfen. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt.

Ebenfalls leicht verletzt wurden zwei Personen im Landkreis Tirschenreuth auf der Staatsstraße 2170 auf Höhe von Fuchsmühl. Dabei geriet der Fahrer eines Pkws aufgrund von plötzlicher Eisglätte durch Hagelschauer auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Pkw. Beide Beteiligte wurden mit leichteren Verletzungen vom Rettungsdienst in das Krankenhaus Marktredwitz eingeliefert.

Weiter hatte der Sturm noch zahlreiche Verkehrsabsperrschilder und Baken auf der Autobahn A3 im Bereich zwischen Regensburg und Rosenhof umgeworfen.

Zu zwei größeren Vorfällen war es in Regensburg im Bereich der Prinz-Rupprecht-Straße und in der Brückstraße gekommen. Im ersten Fall hatte der Wind ein Dachlukenfenster aus der Verankerung gerissen und auf die darunterliegende Straße geschleudert. Im zweiten Fall hatte der Wind mehrere Dachziegel auf die Straße geweht.


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