05.02.2019, 10:25 Uhr

Toxikologische Untersuchung liegt vor Vermeintliche Giftköder im Raum Weiden – nichts als Käse!

(Foto: Anatolii Riepin/123rf.com)(Foto: Anatolii Riepin/123rf.com)

Zuletzt kursierten in der Öffentlichkeit und in den sozialen Medien immer wieder Gerüchte über vergiftete Hundeköder im Bereich Weiden/Schirmitz/Rothenstadt. Auch verdächtig aussehende Lebensmittel wurden bei der Polizei abgegeben. Rasch war fälschlicherweise von mehreren „gesicherten“ Funden und auch mehreren verendeten Hunden die Rede.

WEIDEN Doch nun herrscht Klarheit in dem Fall: nichts als Käse ! Die Käsestücke, die kürzlich bei der Polizei abgegeben wurden, wurden durch Experten der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität München untersucht. Das Ergebnis ist einfach: Es war simpler Käse – eine Brotzeit. „Das eingesandte, ... unauffällige Material wurde einem breiten toxikologischen Screening unterzogen, wobei sich keinerlei Hinweise auf das Vorhandensein toxischer Substanzen ergaben“, so ein Zitat aus dem toxikologischen Untersuchungsbericht.

Hundebesitzer können also aufatmen und ihre Vierbeiner weiter fleißig im Raum Weiden Gassi führen. Eine akute Gefährdung besteht derzeit nicht und hat wohl auch, wenn man sich das Gutachten vor Augen hält, nie bestanden. Glücklicherweise können die kursierenden Meldungen nun gänzlich ins Reich der Fabeln oder Fake News verwiesen werden.

Nichtsdestotrotz gilt: „Vorsicht ist besser als Nachsicht! Seien sie allgemein trotzdem wachsam.“, so die Polizei.


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