31.01.2019, 21:25 Uhr

40.000 Euro Crash auf der A93 – zwei Schwer- und zwei Leichtverletzte

Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com (Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com (Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)

Zu zwei Schwer- und zwei Leichtverletzten und zwei totalbeschädigten Pkw kam es bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag, 31. Januar, auf der Autobahn A93 auf Höhe des Parkplatzes „Bärenholz“ in Fahrtrichtung Norden.

A93/GATTENDORF Ein Opel, besetzt mit einem ein Rentnerpaar aus dem Landkreis Saalfeld, wechselte mit mäßiger Geschwindigkeit auf den linken Fahrstreifen. Nach den Zeugenaussagen wollte der Fahrer offenbar einen Lkw überholen, übersah dabei aber den mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen herannahenden Audi eines 34-Jährigen aus dem Schleizer Raum. Der Audi fuhr in das Heck des Opels, die beiden Fahrzeuge wurden beim heftigen Zusammenstoß stark beschädigt und kamen nach etwas über 100 Metern weiter auf dem linken Fahrstreifen bzw. Standspur zum Stehen. Im Fahrzeug des Rentnerpaars befand sich ein Hund, der nach dem Unfall aus dem Fahrzeugwrack sprang und auf der Autobahn in Richtung Norden davon lief.

Aufgrund der Schwere des Unfalls wurden die Autobahnmeisterei, die Feuerwehren Regnitzlosau und Rehau sowie der Rettungsdienst alarmiert, der mit mehreren RTW und einem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle kamen. Die Richtungsfahrbahn in Richtung Norden musste gesperrt werden. Die Beifahrerin im Opel wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber nach Weiden in die Klinik geflogen, der Opelfahrer und die beiden Insassen des Audi wurden mit den Rettungswagen nach Erstversorgung mit mittelschweren Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Der Hund konnte von den Angehörigen der Autobahnmeisterei Rehau etwa einen Kilometer von der Unfallstelle entfernt eingefangen und den alarmierten Mitarbeitern des Tierheims übergeben werden.

Die beiden totalbeschädigten Fahrzeuge mussten vom Abschleppdienst geborgen werden, die Richtungsfahrbahn konnte nach den erfolgten Bergungs- und Reinigungsarbeiten nach etwa zwei Stunden wieder frei gegeben werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beträgt etwa 40.000 Euro. Eine ungeduldige Autofahrerin, die im Stau durch die Rettungsgasse fuhr, wurde auf frischer Tat ertappt und angezeigt, sie muss mit einem Bußgeld rechnen.


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