30.01.2019, 15:41 Uhr

Die Ermittlungen laufen Einbrecherbande auf der Flucht festgenommen


Ein Schlag gegen die örtliche Beschaffungskriminalität gelang der Polizeiinspektion Amberg bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag, 27, auf 28. Januar, als eine vierköpfige Einbrecherbande von mehreren Polizeistreifen festgenommen werden konnte.

AMBERG Eine 17-jährige Jugendliche und drei Männer im Alter von 17, 21 und 22 Jahren gingen bei ihrem Einbruch ziemlich rabiat vor und schlugen die Fensterscheibe einer Gaststätte im Mosacherweg ein. Ziel des Quartetts waren die Geldspielautomaten, die sie aufbrachen und fast 1.000 Euro entwendeten. Eine aufmerksame Anwohnerin hörte aber der Lärm der zerberstenden Fensterscheibe gegen 1.45 Uhr und verständigte sofort die Polizei. Mehrere Polizeistreifen wurden von der Einsatzzentrale koordiniert an den Tatort herangeführt, sodass die Täter an ihrer Flucht gehindert und festgenommen werden konnten. Die Einbrecherbande saß bereits in einem Pkw und fuhr vom Tatort weg, doch die eintreffenden Polizeifahrzeuge versperrten ihnen noch rechtzeitig den Weg.

Daraufhin ließen sich die Tatverdächtigen widerstandslos festnehmen und zur örtlichen Polizeiinspektion verbringen. Es stellte sich dann nach ersten Erkenntnissen heraus, dass die Bande auch für weitere Straftaten und Einbrüche im örtlichen und überörtlichen Bereich verantwortlich ist. Für die Polizeibeamten sind die vier Beschuldigten keine Unbekannten, denn sie gehören dem örtlichen Drogenmilieu an und sind bis auf die Jugendliche überwiegend durch Drogendelikte und Beschaffungskriminalität amtsbekannt.

Nach weiterführenden Ermittlungen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg am Montag der 22-jährige Haupttäter dem Haftrichter vorgeführt, der umgehend einen Haftbefehl aufgrund des vorliegenden Einbruchdiebstahls gegen den jungen Mann erlassen hat. Er sitzt nun in Untersuchungshaft, die übrigen drei Tatverdächtigen wurden wieder auf freien Fuß gesetzt bzw. ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Für wie viele Straftaten genau die tatverdächtigen Personen letztlich verantwortlich sind, werden die noch laufenden Ermittlungen zeigen.


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