07.01.2019, 15:13 Uhr

Die Kripo ermittelt Vorfall in der Oberpfalzkaserne Pfreimd – Schuss aus der Waffe eines Sicherheitsdienstmitarbeiters trifft Kollegin

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Am Samstagnachmittag, 5. Januar 2019, erlitt eine 50-jährige Angestellte eines Sicherheitsunternehmens in der Oberpfalzkaserne in Pfreimd eine Schussverletzung. Bei einer Übung hatte sich ein Schuss aus der Waffe eines anderen Angestellten gelöst. Die Verletzte wurde in ein Krankenhaus verbracht. Lebensgefahr besteht nicht.

PFREIMD Wie bei einer Vielzahl von Bundeswehrstandorten üblich, wird auch der Zugang zur Oberpfalzkaserne durch ein privates Sicherheitsunternehmen bewacht. Am Samstag des vergangenen Wochenendes, gegen 14.25 Uhr, löste sich aus der zur Ausrüstung gehörenden Handfeuerwaffe eines Angestellten bei einer Übung ein Schuss. Eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes wurde hierdurch im Oberkörper getroffen und verletzt. Sie musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht für die Frau keine Lebensgefahr. Soldaten oder andere Angehörige der Bundeswehr waren nicht beteiligt.

Die Kriminalpolizei in Amberg hat die Ermittlungen gegen einen 58-Jährigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.


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