28.12.2018, 10:32 Uhr

Auf der A9 bei Berg Crash auf der „Brücke der Deutschen Einheit“

(Foto: svedoliver/123rf.com)(Foto: svedoliver/123rf.com)

Vier Leichtverletzte und mindestens 55.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Donnerstag, 27. Dezember, um 11.55 Uhr, auf der „Brücke der Deutschen Einheit“ ereignete.

A9/BERG/LANDKREIS HOF Ein 30-jähriger Mann aus Österreich überholte mit seinem Pkw das Wohnwagengespann eines 40-jährigen Berliners. Beim Wiedereinscheren verschätzte sich der Österreicher wohl und kam dem Pkw des Berliners bedrohlich nah. Dieser machte eine Vollbremsung und geriet ins Schleudern. Nach einer Kollision mit der Leitplanke wurde der Anhänger abgerissen und blieb mitten auf der Fahrbahn stehen, während der PKW noch einige Meter weiter schleuderte. Dabei knallte er schließlich noch dem PKW eines 46-jährigen aus Baden-Württemberg in die Beifahrertüre. Somit war die Autobahn in Richtung Süden erst einmal komplett in Richtung Süden gesperrt und es war mit dem Schlimmsten zu rechnen. Ein Rettungshubschrauber, sechs Rettungswagen samt zweier Notärzte sowie die Feuerwehr aus Berg mit vier Fahrzeugen und 15 Helfer rückten an.

Es mussten schließlich vier Personen wegen leichterer Verletzungen ambulant behandelt werden. Auch bei einer 40-jährigen Frau, die mit dem Verdacht auf schwere Verletzungen per Hubschrauber nach Jena geflogen werden musste, konnte nach wenigen Stunden wieder Entwarnung gegeben werden. Sie verließ das Krankenhaus noch am gleichen Tage.

Die Autobahnpolizei aus Hof bewältigte die Situation in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Thüringen. Nachdem alle Fahrzeuge geborgen waren, hieß es wieder „freie Fahrt!“. Gegen den 30-jährigen Österreicher leiteten die Beamten ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.


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