14.12.2018, 09:27 Uhr

Verdacht des Einfuhrschmuggels Gefälschte Markenkleidung auf der Autobahn bei Amberg sichergestellt

Blick in den Kofferraum des „Schmugglerfahrzeugs“. (Foto: VPI Amberg)Blick in den Kofferraum des „Schmugglerfahrzeugs“. (Foto: VPI Amberg)

In 16 Umzugskartons stapeln sich bei der Kripo Amberg sichergestellte Markenkleidungsplagiate. Entdeckt hatten die Fälschungen Fahnder der Verkehrspolizeiinspektion Amberg am Parkplatz Laubenschlag bei eine Fahrzeugkontrolle.

AMBERG Bereits am Mittwoch, 5. Dezember, weckte ein Audi mit Trierer Zulassung das Interesse der versierten Fahnder der Verkehrspolizei Amberg. Das mit Plastiksäcken voll beladene Fahrzeug stand gegen 20 Uhr auf dem Parkplatz Laubenschlag an der Autobahn A6 in Fahrtrichtung Nürnberg. Als Fahrerin stellte sich eine 28-jährige Frau aus Trier mit einem 42-jährigen Begleiter, ebenfalls aus Trier, heraus. Beim genaueren Blick in den mit Plastiksäcken vollgeladenen Wagen fanden die Beamten unzählige Kleidungsstücke, Taschen und Geldbörsen mit Aufdrucken, die hochwertige Markenprodukte vermuten ließen. Bei genauerer Betrachtung zeigte sich allerdings, dass es sich um gefälschte Artikel handelte. Die Waren wurden von den Fahndern umgehend sichergestellt und zur weiteren Sachbearbeitung an die Kriminalpolizeiinspektion Amberg übergeben. Die Kriminalbeamten sortierten schließlich die Waren und packten sie in Umzugskartons. Insgesamt waren hierfür 16 Kartons erforderlich, um alle Artikel ordentlich verstauen zu können. Gegen die Tatverdächtige, die erklärte, dass sie in Trier einen Online-Handel betreibt und auf Einkaufsfahrt im Nachbarland war, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen nach dem Markengesetz eingeleitet.

Bei dem Beifahrer fanden die Beamten zudem eine kleine Tüte mit Amphetamin und stellten die Droge sicher. Der 42-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Einfuhrschmuggels verantworten, da das Duo kurz zuvor aus der Tschechischen Republik eingereist war. Auch das Betäubungsmittel wurde sichergestellt und eine entsprechende Strafanzeige folgt.

Nach erfolgter Sachbearbeitung wurden die beiden Tatverdächtigen wieder entlassen und konnten „deutlich erleichtert“ die Heimreise in den Westen der Republik antreten.


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