02.11.2018, 21:42 Uhr

Einsatzreiche Nacht für die Polizei Mehrfach flogen die Fäuste – und schuld war wohl der Alkohol

(Foto: rudall30/123rf.com)(Foto: rudall30/123rf.com)

Gleich mehrfach gerieten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 31. Oktober auf 1. November, im Stadtgebiet von Amberg Personen tätlich aneinander. Zu ernsthaften Verletzungen kam es glücklicherweise nicht. In mindestens drei Fällen dürfte Alkoholeinfluss eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben.

AMBERG Am Mittwoch, kurz vor Mitternacht, gerieten auf einer privaten Feier in Stadtteil Gailoh zwei junge Burschen (16 und 17 Jahre) nach vorausgegangen hitziger Diskussion derart in Streit, dass schließlich die Fäuste flogen. Zunächst verpasste der Jüngere dem Älteren einen Schlag ins Gesicht und auf die Nase. Als Bekannte die Streithähne trennten, schlug der 17-Jährige seinem Widersacher ebenfalls ins Gesicht. Zu ernsthaften Verletzungen kam es offenbar nicht. Über die Hintergründe des Streits liegen keine Erkenntnisse vor.

Wenige Minuten nach Mitternacht (Donnerstag/Allerheiligen) wurden die Ordnungshüter zu einer tätlichen Auseinandersetzung in die Kasernstraße gerufen. Eine junge Frau (20) hatte dort einem 23-Jährigen während eines Streits ins Gesicht geschlagen und ihn leicht verletzt. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Gegen 4.30 Uhr ging über Notruf die Mitteilung ein, dass in der Raigeringer Straße zwei junge Männer (18) geschlagen wurden und die beiden unbekannten Täter in einem Pkw geflüchtet seien. Aufgrund des mitgeteilten Kennzeichens konnten die mutmaßlichen Übeltäter zu Hause angetroffen werden. Die Ermittlungen zum widersprüchlich geschilderten Tathergang dauern an. Drei der Beteiligten Personen standen unter Alkoholeinfluss.

Zu guter Letzt wurde gegen 5.15 Uhr auf dem Marktplatz ein 22-Jähriger von einem Unbekannten angeblich grundlos ins Gesicht geschlagen. Der leicht verletzte junge Mann war erheblich alkoholisiert und wollte sich gegebenenfalls selbst in ärztliche Behandlung begeben. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.


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