07.10.2018, 14:33 Uhr

Gleich zwei Einsätze in einer Nacht Ärger vor der Disko hielt die Polizei auf Trab

Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com (Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com (Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)

Zwei Streitigkeiten vor einer Diskothek in Marktredwitz haben die Beamten der Polizeiinspektion Marktredwitz in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 6. auf 7. Oktober, beschäftigt.

MARKTREDWITZ Gegen 2 Uhr wurde eine Schlägerei vor der Diskothek gemeldet. Als die Polizisten am Tatort eintrafen, bildete sich eine Gruppe von mehreren Freunden des vermutlich Beschuldigten, die sich aggressiv gegenüber den Beamten aufbaute und diese beleidigten. Letztendlich konnte jedoch ein 17-jähriger Tatverdächtiger aus Marktredwitz ermittelt und festgesetzt werden. Dieser soll laut Zeugenaussagen einen 21-jährigen Münchberger unter anderem mehrmals gegen den Kopf getreten haben. Dabei erlitt das Opfer nicht nur Verletzungen im Gesicht und am Kopf, sondern verlor auch kurz das Bewusstsein. Die Kriminalpolizei Hof wurde eingeschalten und übernahm die Ermittlungen.

Etwa eineinhalb Stunden später musste die Polizei erneut zu einer Körperverletzung vor derselben Diskothek ausrücken. Ein 30-jähriger Hofer geriet mit einem 32-jährigen Mann aus Marktredwitz aneinander, woraufhin ein Unbeteiligter den Streit schlichten wollte. Dabei schlug der Hofer dem 32-jährigen Schlichter ins Gesicht, wodurch leichte Verletzungen entstanden. Der Hofer türkischer Nationalität war deutlich alkoholisiert und zeigte sich zunehmend aggressiv, weshalb ihn die eingesetzten Beamten in Gewahrsam nahmen. Dabei kam es zu mehreren Beleidigungen zum Nachteil der Beamten, die vergeblich versuchten, auf den Mann einzureden. Dieser trat gegen die Tür des Polizeiautos und im Laufe eines Gerangels verletzte er zwei Polizeibeamte. Dennoch konnten die Beamten den Mann in die Zelle der Polizeiinspektion verbringen, die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Gegen den Hofer ergehen nun Anzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung, tätlicher Angriff gegen Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.


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