21.09.2018, 22:34 Uhr

Bußgeldverfahren Sportauspuff zusätzlich aufgebohrt, damit es ordentlich röhrt

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Große Freude hatte ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Schwandorf, der an seinem BMW 320 die Sportauspuffanlage noch zusätzlich aufgebohrt hatte, an dem gewaltigen „Grand-Prix-Geräusch“, das sein Auto nun erzeugte. Allerdings fiel das auch einer versierten Streifenbesatzung auf, die ihn dann am Kaiser-Ludwig-Ring am 21. September gegen 1.30 Uhr einer Verkehrskontrolle unterzog.

AMBERG Wie sich schnell herausstellte, hatte der junge Mann durch beabsichtigte und unsachgemäß vorgenommene Veränderungen die Betriebserlaubnis seines Autos zum Erlöschen gebracht. Zum Beispiel hatte er einen im Innenraum verbauten Überrollkäfig im Kopfbereich des Fahrers und Beifahrers so verändert, dass scharfe Kanten durch ein abstehendes Rohr verursacht wurden. Die Frontschürze seines Fahrzeugs war im mittleren Bereich aufgrund einer erzeugten mäßigen Bodenfreiheit schon mehrfach gebrochen und nicht mehr fest mit dem Fahrzeug verbunden. Damit war Schluss mit der Weiterfahrt. Der Pkw wurde verkehrssicher abgestellt. Das Bußgeldverfahren sowie die technische Wiederzulassung werden wohl einigen finanziellen Aufwand erfordern.


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