01.08.2018, 23:35 Uhr

Die Polizei ermittelt Schnaittenbacher fällt nicht auf dubioses Gewinnversprechen herein

(Foto: slasny/123RF)(Foto: slasny/123RF)

In den Vormittagsstunden des Freitags, 27. Juli, erhielt ein Schnaittenbacher eine vermeintlich gute Nachricht am Telefon. 32.000 Euro sollte der Glückliche gewonnen haben. Eine Finte um von arglosen Menschen Geld zu ergaunern, wie sich herausstellte.

AMBERG Um den stolzen Betrag zu erhalten, so erklärte der Anrufer, müsse der Gewinner vorab Gebühren für Notar und Security in Höhe von etwa 600 Euro bezahlen. Dazu sollte das vermeintliche Betrugsopfer Steam-Karten besorgen. Mit den Steam-Karten können Spiele erworben oder kann in Computerspielen eingekauft werden. Auf den Karten befindet sich ein Code zum freischalten des Geldes. Das System ähnelt dem Aufladen eines Prepaid-Telefons. Wurde der Code verwendet, ist das Geld gebucht und kann nicht wiedererlangt werden.

Der glücklose Preisträger des angeblichen Hauptgewinns war schlau genug, nicht auf die Masche hereinzufallen, und verständigte die Polizei. Die Kriminalpolizei Amberg ermittelt.

Anlass genug, vor den Betrügern am Telefon mit der nicht ganz neuen Masche zu warnen. Allein eine geforderte Vorauszahlung bei einem angeblichen Gewinn sollte stutzig machen. Im Falle eines solchen Anrufs verständigen Sie die Polizei, händigen Sie Fremden kein Bargeld aus und geben Sie am Telefon keine Daten oder Codes heraus.


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