16.07.2018, 12:43 Uhr

Fahrer eines Kleintransporters gestoppt Mit 2,8 Promille gingen auf der Autobahn nur noch Schlangenlinien

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Am Freitagvormittag, 13- Juli, gegen 10 Uhr, fiel einem 32-jährigen Kraftfahrer auf der Autobahn A93 zwischen den Anschlussstellen Schwandorf-Nord und Schwandorf-Mitte ein vorausfahrender tschechischer Kleintransporter auf, der in Schlangenlinien unterwegs war. Er folgte dem Kleintransporter und meldete dies telefonisch der Polizei.

SCHWANDORF Der Fahrer des Kleintransporters war in südliche Richtung unterwegs und zwischenzeitlich von der Autobahn auf den Parkplatz Kronstetten ausgefahren. Wenige Minuten später traf eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Schwandorf den Mann dann dort auch tatsächlich an. Die Beamten fanden den Kraftfahrer völlig betrunken vor. Die Überprüfung auf Alkohol ergab immerhin einen Wert von 2,8 Promille, sodass die Weiterfahrt untersagt wurde.

Der Fahrer wurde daraufhin zur Entnahme einer Blutentnahme ins Krankenhaus nach Schwandorf und anschließend für die weitere Sachbehandlung zur Dienststelle der Autobahnpolizeistation verbracht. Inzwischen hatte sich der Chef Sorgen um seinen Fahrer sowie um das eilige Transportgut gemacht und informierte sich bei der Autobahnpolizeistation. Nachdem man ihn über den Stillstand seines Transporters auf einem Autobahnparkplatz informierte, machte er sich sofort auf den Weg zur Autobahnpolizeistation. Dort übernahm er wenig erfreut seinen volltrunkenen Fahrer sowie die Schlüssel für den Kleintransporter. Darüber hinaus zahlte er für seinen betrunkenen Fahrer auch noch die angeordnete Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro. Der tschechische Kraftfahrer wird nicht nur deshalb erheblichen Ärger mit seinem Chef bekommen haben. Seinen Führerschein ist er aufgrund der Sicherstellung vor Ort auch noch los und für die Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr wird er sich ebenso verantworten müssen.


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