12.07.2018, 13:39 Uhr

„Ringraser“ Stadt Amberg und Polizei machen erneut gegen Stadtrundenfahrer mobil

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Bereits im letzten Jahr hatten die Stadt Amberg und der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit in Zusammenarbeit mit der Amberger Polizeiinspektion die sogenannten „Ringraser“ ins Visier genommen. „Die Aktion hat deutliche Erfolge gezeigt. Deshalb haben wir uns in diesem Sommer zu einer Wiederholung entschlossen“, geben Oberbürgermeister Michael Cerny und der Geschäftsführer des Zweckverbands Maximilian Köckritz jetzt bekannt.

AMBERG Wie im Vorjahr werden im Rahmen dieses erneut unter der Begleitung der Polizei stattfindenden Blitzermarathons an mehreren Wochenenden intensive Geschwindigkeitskontrollen entlang des Altstadtrings durchgeführt. Dabei ist der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit nachts mit jeweils drei bis vier Messstationen gleichzeitig am Altstadtring im Einsatz. Ziel ist es, mithilfe der Geschwindigkeitskontrollen Autofahrer, die der Raserszene zugerechnet werden, zu erfassen und aus dem Verkehr zu ziehen.

Im Zuge dessen werden innerhalb der nächsten Wochen an wechselnden Standorten jeweils alle vier Fahrspuren überwacht, sodass für die Messtage ein umfassendes Ergebnis vorgelegt werden kann. „Wir gehen davon aus, dass wir auch diesmal wieder etliche Stadtrundenfahrer dingfest machen können“, stellt Oberbürgermeister Michael Cerny fest und blendet zurück auf die letztjährige Maßnahme, bei der innerhalb von vier Tagen fast 500 Autofahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen beanstandet wurden, darunter einige, die mehr als 41 Stundenkilometer zu schnell gefahren waren.

Während der Zweckverband besonders das Tempo überprüft, legen die beteiligten Polizeistreifen ihr Augenmerk außerdem auf nicht zugelassene Anlagen und den Aspekt der Ruhestörung, unter der die Anwohnerinnen und Anwohner zu leiden haben. „Wir gehen davon aus, dass wir mit der Aktion erneut zu einer Verbesserung der Gesamtsituation beitragen und die Ringraserszene zurückdrängen können“, sind sich OB Cerny und Maximilian Köckritz sicher.

In diesem Zusammenhang macht der Geschäftsführer des Zweckverbands darauf aufmerksam, dass sich im Vergleich zum letzten Jahr auch die gesetzlichen Bestimmungen verändert haben. „Es ist jetzt strafbar, öffentliche Straßen als Rennbahnen zu missbrauchen. Das gilt für Rennen mit mehreren Beteiligten, genauso aber auch für einzelne Personen, die versuchen, mit ihrem Fahrzeug größtmögliche Geschwindigkeiten zu erreichen und dabei keinerlei Rücksicht auf eine mögliche Gefährdung anderer nehmen“, so Köckritz.


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