29.06.2018, 09:19 Uhr

Call-ID-Spoofing „Beamtin der KPI Schwandorf“ hatte Böses im Sinn

Foto: slasny/123RF (Foto: slasny/123RF)Foto: slasny/123RF (Foto: slasny/123RF)

Am Mittwoch, 27. Juni, wurden der Polizei Nabburg insgesamt fünf Fälle bekannt, in denen Mitbürger von „falschen“ Polizeibeamten telefonisch „heimgesucht“ wurden.

NABBURG Die weibliche Anruferin, die Hochdeutsch sprach, stellte sich am Telefon stets als Beamtin der KPI Schwandorf vor. Anschließend versuchte sie, durch fingierte Sachverhalte und entsprechende Fragen Auskunft über die Wohn- und Vermögensverhältnisse zu erhalten. Als Nummer wurde stets die Schwandorfer Vorwahl und dann die 110 im Display angezeigt.

Es handelt sich hierbei um das so genannte Call-ID-Spoofing, hier ist es technisch möglich, beliebige Nummern im Display des Telefons anzeigen zu lassen, um dem Angerufenen eine falsche Identität vorzugaukeln. Die Polizei weist dringend darauf hin, keinerlei Auskünfte über die Vermögensverhältnisse etc. am Telefon preiszugeben und das Gespräch sofort zu beenden. Zudem ist schnellstmöglich die „richtige“ Polizei zu verständigen, die niemals derartige Befragungen am Telefon durchführt! Die Ermittlungen in den oben genannten Fällen werden von der Kriminalpolizei Amberg übernommen.


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