30.05.2018, 15:31 Uhr

Außer Rand und Band 21-Jähriger attackiert 16-jährige Weidenerin und zeigt sich der Polizei gegenüber aggressiv

(Foto: Marcel Mayer)(Foto: Marcel Mayer)

Alles begann am Dienstag, 29. Mai, kurz vor 20 Uhr am ZOB in Weiden. Eine 16-jährige Weidenerin geriet dort mit einem ihr unbekannten jungen Mann in Streit, da er sie grundlos und ohne jede Vorgeschichte massiv beleidigte. Auch die 16-jährige Begleiterin des Mädchens wurde durch den Unbekannten mit wüsten Beschimpfungen überzogen.

WEIDEN Doch alleine bei dem Austausch von „Nettigkeiten“ blieb es nicht. Der Unbekannte schlug der Weidenerin mit einer Flasche Wodka in den Bauch, wodurch die junge Dame leicht verletzt wurde. Der Unbekannte machte sich rasch vom Acker. Den Ordnungshütern, die hinzugerufen wurden, konnten die jungen Damen eine recht gute Personenbeschreibung des Unbekannten geben. Und so war es für die Polizisten ein Leichtes, nur wenige Minuten später und unweit des ZOB einen amtsbekannten 21-jährigen, in Grafenwöhr wohnhaften jungen Mann, ausfindig zu machen. Und nicht nur die Beschreibung passte auf den Grafenwöhrer. Auch der gezeigte Gemütszustand des jungen Herrn lies keine anderen Schlüsse zu, als dass es sich um den Unhold handeln würde.

Auch gegenüber den eingesetzten Beamten zeigte er von Anfang an eine äußerst aggressive Grundhaltung. Als er nach seinen Personaldokumenten gefragt wurde, gab er immer wieder Bedrohungen und Beleidigungen zum Besten. Und beinahe wäre die Situation zur Freude Aller glimpflich ausgegangen. Der 21-jährige sollte nach erfolgter Aufnahme eigentlich wieder gehen dürfen. Aber offenbar suchte er weiterhin die Konfrontation. Er begann die Beamten mehrfach zu bespucken. Weiterhin schlug er mehrfach gegen das Streifenfahrzeug und beschädigte dieses. Auch trat er auf einen Polizisten ein, welcher in unmittelbarer Nähe zu dem Geschehen stand. Genug ist genug. Und so war es die logische Konsequenz, dass der 21-Jährige, aber erst nachdem er heftig Widerstand geleistet hatte, zur Polizeiwache gebracht und dort in Gewahrsam genommen wurde. Die Nacht durfte er in einer Zelle verbringen, wo er sich weiterhin äußerst ungebührend verhielt.

Für die verschiedensten Verfehlungen wegen Beleidigung, Körperverletzung, Sachbeschädigung eines Dienstfahrzeuges und Widerstand gegen Polizeibeamte darf er sich am Mittwoch noch vor dem Richter verantworten. Dort entscheidet sich dann auch, ob der 21-Jährige für längere Zeit hinter „schwedischen Gardinen“ verschwindet.


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