16.05.2018, 22:29 Uhr

Farben, Geometrie und Symmetrie Gudrun Schenkl präsentiert ihre Ausstellung „zwei.“ im Rathausfoyer in Ambeg

Der Amberger Bürgermeister Martin Preuß und die Künstlerin Gudrun Schenkl vor zwei von insgesamt 22 Exponaten im Foyer zum großen Rathaussaal. (Foto: Susanne Schwab, Stadt Amberg)Der Amberger Bürgermeister Martin Preuß und die Künstlerin Gudrun Schenkl vor zwei von insgesamt 22 Exponaten im Foyer zum großen Rathaussaal. (Foto: Susanne Schwab, Stadt Amberg)

Mit dem prägnanten Titel „zwei.“ ist die Ausstellung von Gudrun Schenkl überschrieben, die bis zum Herbst im Foyer zum großen Saal des Amberger Rathauses zu sehen sein wird. Schließlich handelt es sich dabei um die zweite Ausstellung der Ärztin, die sich nach der Präsentation „Farbvariationen in Acryl“ im Frühjahr 2016 im Klinikum St. Marien nun erneut mit ihren Arbeiten in der Öffentlichkeit zeigt.

AMBERG „Viele Menschen können davon Notiz nehmen und sich mit dem künstlerischen Werk von Frau Schenkl auseinandersetzen“, versprach Bürgermeister Martin Preuß bei der Vernissage und spielte mit dieser Aussage darauf an, dass Jeder, der den großen Rathaussaal in den kommenden Monaten besucht, den Ausstellungsraum durchqueren und dabei auf die Bilder und Objekte aufmerksam werden wird. Zu entdecken gibt es insgesamt 22 Exponate, die zum Teil aus ungewöhnlichen oder zumindest ungewohnten Materialien bestehen.

So gehören mit bunten Farbpunkten versehene, zusammengeheftete durchsichtige lange Folienstreifen ebenso zur Werkauswahl wie bemalte Plastiktüten, ein künstlerisch verzierter Teil einer Edelstahlverkleidung ihrer ehemaligen Küche oder eine aus Haarklammern gefertigte, golden schimmernde Kugel. „Spannend, was in dieser künstlerischen Auseinandersetzung alles entstanden ist“, stellte Bürgermeister Preuß fest und lenkte damit die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf die von der Freude zu Farben, zur Symmetrie und zur Geometrie geprägten Bilder und Objekte.

Gudrun Schenkl wurde 1966 in Vilseck geboren und absolvierte nach dem Abitur am Max-Reger-Gymnasium ihr Medizinstudium in Erlangen und München. Seit 2006 betreibt sie als niedergelassene Allgemeinärztin eine Praxis in Sulzbach-Rosenberg, wohnhaft ist Frau Schenkl in Amberg-Raigering. Im Alter von 50 Jahren wagte sie nach eigenem Bekunden den „Aufbruch zu etwas Neuem“ und präsentierte ihre erste Ausstellung im Klinikum.

Von Beginn an ging und geht Gudrun Schenkl autodidaktisch und ohne jegliche Schulungen, Vorlagen oder Vorgaben an ihre künstlerische Arbeit heran und macht sich auf diese Weise an die authentische Umsetzung neuer eigener Ideen. „Ganz besonders wichtig ist es mir dabei, ein unverfälschtes Ergebnis zu erzielen“, erläuterte die Künstlerin, bevor sie sich den zum Teil von weit her angereisten Vernissagengästen zuwandte und betonte: „Schön, dass Sie alle da sind!“


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